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Fabian Rieder glänzt nach mentalen Problemen auch gegen PSG: «Jetzt sind meine Batterien wieder richtig aufgeladen»

Im Sommer wechselte Fabian Rieder von den Young Boys zu Rennes. Nun spricht er vor dem U21-Länderspiel am Freitag über seine mentale Pause, die ersten Partien in der Ligue 1 und über die Entscheidung von Murat Yakin, ihn nicht in die A-Nati zu berufen.
Spielt gut für Rennes: Fabian Rieder.
Bild: Baptiste Autissier / Panoramic

Nach seinem Wechsel von YB zu Rennes fiel Fabian Rieder in ein mentales Loch. «Körperlich und mental ging es mir nicht gut», sagte er Mitte September im Podcast «Zweikampf». Seine Batterien waren nach einem «schwierigen Sommer» leer.

Nun kommt er in der Ligue 1 zu immer mehr Spielzeit, zuletzt stand er beim 1:3 gegen PSG in der Startelf. Dennoch verzichtete Murat Yakin in der A-Nationalmannschaft auf eine Nomination von Rieder. Stattdessen spielt er mit der U21-Nati in der EM-Qualifikation am Freitag in Lausanne gegen Montenegro. Vorher äussert er sich zu fünf Punkten:

Fabian Rieder über seine Pause im Sommer nach dem Wechsel von YB zu Rennes:

«Im Sommer ist sehr viel passiert. Deshalb kamen wir in Gesprächen mit Rennes und den Nationaltrainern zum Schluss, dass es Sinn macht, wenn ich eine kurze Pause einlegen kann. Deshalb habe ich beim ersten U21-EM-Quali-Spiel gefehlt und durfte einige Tage frei nehmen. In dieser Pause konnte ich mich sehr gut erholen. Meine Batterien sind wieder richtig aufgeladen. Das hat man auch in den ersten Wochen bei Rennes gesehen, wo ich auch in wichtigen Spielen schon eingesetzt wurde.»

Fabian Rieder über die Partie gegen Paris Saint-Germain am letzten Sonntag:

«Es war unglaublich cool, gegen PSG zu spielen mit den Weltstars Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und so weiter. Dass ich in diesem Spiel in der Startelf stehen durfte, zeigt auch meine Arbeit, die ich gemacht habe, seit ich bei Rennes bin. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich in solchen Partien das Vertrauen erhalte.»

Rieder (rechts) im Duell mit Paris-Superstar Ousmane Dembélé.
Bild: Bild: Teresa Suarez/EPA

Fabian Rieder über seine Leistungen bei Rennes:

«Ich bin zufrieden. Ich konnte in den Spielen schon Akzente setzen und konnte mich aufdrängen. Wenn es noch besser gelaufen wäre, hätte ich ein paar Skorerpunkte gesammelt. Natürlich habe ich aber auch gemerkt, dass es ein grosser Schritt ist von der Super League in eine Top-5-Liga. Ich kann noch besser spielen, aber ich bin auf einem guten Weg.»

Fabian Rieder über die Nichtnominierung für das A-Nationalteam:

«Ich habe nicht damit spekuliert, dass ich in der A-Nati dabei bin, sondern einfach die Aufgebote abgewartet. Murat Yakin und ich habe dann zusammen telefoniert, er hat begründet, dass er lieber wolle, dass ich zwei Partien über 90 Minuten absolvieren kann. Das mache ich natürlich gerne.»

Spielte an der WM 2022 gegen Brasilien: Fabian Rieder.
Bild: Bild: Rolex Dela Pena/EPA

Fabian Rieder über seinen Verzicht auf das letzte Aufgebot der U21-Nati und die Frage, ob er diesmal wieder zu Hause hätte bleiben wollen:

«Es war für mich immer klar, dass ich diesmal dabei sein werde. Beim letzten Zusammenzug war die Situation eine andere, ich musste den Kopf lüften. Aber die Entscheidung damals war nicht nur für die unmittelbare Zukunft gedacht, sondern auch darüber hinaus. Es ging darum, dass ich bei Rennes meine Leistung zeigen kann, aber auch in der Nati. Deshalb war klar, dass ich dabei bin und gute Leistungen für die Schweiz zeigen möchte. Ich möchte auch in der U21-Nati die beste Version von mir selbst sein.»

Fabian Rieder über die kommenden Aufgaben der U21-Nationalmannschaft:

«Wir haben sicher keinen übermächtigen Gegner in der EM-Qualifikationsgruppe. Doch jedes Spiel muss gespielt werden, wir haben auch schon gegen kleinere Teams Probleme gehabt. Unser Ziel ist klar: Wir möchten an die EM. Dass wir die Qualitäten dazu haben, haben wir schon mehrfach gezeigt.»

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