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Volleyball

Es läuft noch nicht nach Plan bei Sm'Aesch Pfeffingen

Die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen verlieren zu Hause gegen ein unberechenbares Cheseaux mit 0:3 Sätzen.

Auch Méline Pierret (links) und Tarah Wylie (rechts) können die zweite Saisonniederlage nicht abwenden.
Bild: Klaus Brodhage

Nach der bitteren Niederlage vom letzten Wochenende gegen Volley Düdingen hatte Sm’Aesch-Head-Coach Timo Lippuner in den Trainings einiges aufzuarbeiten. Denn er selber konnte nach der verlorenen Partie nicht alles so richtig einordnen: «Nach dem Auftaktsieg gegen Franches-Montagnes hätte ich mir ein anderes Spiel meines Teams erhofft. Doch zu vieles funktionierte nicht wie gewünscht.» Das heisst mit anderen Worten, dass Trainer-Staff und Spielerinnen eine intensive Trainingswoche hinter sich haben.

Wie schon beim ersten Heimspiel verlief der erste Satz sehr ausgeglichen. Doch die Gäste unter der Führung von Topskorerin Erika Pritchard und der starken Schweizerin Violeta Kostadinova machten mächtig Druck. Die zwischenzeitliche Fünf-Punkte-Führung (10:15) hatte das Team von Trainerin Doris Stierli Haemmerli aber hauptsächlich seiner starken Defensivarbeit zu verdanken.

Doch je länger der Satz dauerte, desto besser kamen vor allem Tarah Wylie und Sm’Aesch-Topskorerin Luna Becic ins Spiel, und das Blatt schien sich zu Gunsten des Heimteams zu wenden (20:17). Aber die kämpferischen Westschweizerinnen profitierten von drei Eigenfehlern von Sm’Aesch Pfeffingen, und Becic hatte beim Satzball ein schlechtes Auge, indem sie den Service im Out wähnte, doch der Ball fiel genau auf die Linie.

Kurz nach Beginn des zweiten Satzes beim Stand von 3:5 wechselte Lippuner seine Libera und brachte an Stelle von Thays Deprati die junge Livia Saladin, und plötzlich ging bei den Baselbieterinnen der Knopf auf: Sie stellten auf 12:8.

Hoch und Tief auch im zweiten Satz

Doch auch diesmal hatte der kämpferische Gast eine Antwort und brachte die Favoritinnen wieder in arge Nöte (14:16). Der bislang längste und schönste Ballwechsel brachte Sm’Aesch wieder bis auf einen Punkt he­ran. Aber Cheseaux profitierte in der Folge von weiteren Unzulänglichkeiten und einer weiterhin schwachen Blockarbeit bei den Gastgeberinnen und holte sich die 2:0-Satzführung.

Die Vorteile lagen nun ganz klar beim Underdog, und der zeigte schnell auf, dass er sich die kaum erwarteten Lorbeeren nicht mehr nehmen lassen wollte, und lag umgehend mit 10:5 in Front. Zwar wehrte sich das Heimteam mit viel Kampfgeist und einem Zuspielerinnen-Wechsel, Taylor Lindberg kam für Méline Pierret, doch beim Spielstand von 15:18 schien das Spiel entschieden.

Das lautstarke Publikum half zwar nochmals mit, und der Vorsprung schmolz bis auf einen Punkt, doch ein weiterer Servicefehler der Baselbieterinnen besiegelte die unerwartete Niederlage von Sm’Aesch Pfeffingen. Eine enttäuschte Livia Saladin meinte nach der Heimpleite: «Es fehlt irgendwie der letzte Biss. Die langen Ballwechsel gingen meist verloren, und die Fehlerquote war schlicht zu hoch. Wir müssen nach Lösungen suchen.»

Weitere Ergebnisse und Tabelle der NLA:
Lugano – VFM 3:0. Toggenburg – NUC 1:3. Düdingen – Genf 2:3. Schaffhausen – Zürich 3:0. – Rangliste (alle drei Spiele): 1. NUC 9 Punkte. 2. Cheseaux 8. 3.Düdingen 7. 4. Lugano 6. 5. Zürich 4. 6. Schaffhausen 3. 7. Sm’Aesch 3. 8. VFM 3. 9. Genf 2. 10. Toggenburg 0.

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