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National League

Die Fakten vom Samstag

Der EV Zug macht einen ersten Schritt aus dem Tief und gewinnt im Pruntrut gegen Ajoie mit 1:0. Der zuletzt ausser Form geratene Goalie Leonardo Genoni meldet sich mit einem Shutout zurück.
Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Genoni mit 15 Paraden zum Shutout

Nach 18 Gegentoren aus den vier vorangegangenen Spielen gab es beim EVZ zahlreiche Umstellungen im Line-Up. Der EVZ-Keeper Leonardo Genoni benötigte für den Shutout beim 1:0-Sieg im Pruntrut gegen Ajoie nur 15 Paraden. Bei den Gastgebern liess Goalie Tim Wolf lediglich einen von 46 Torschüssen passieren.

Carl Klingberg erzielte für den EVZ in der 24. Minute das Siegtor. Verteidiger Dominik Schlumpf realisierte mit seinem vorangehenden Abschluss den ersten Skorerpunkt in dieser Saison.

Genève-Servette vergrössert Vorsprung

Je ein Powerplay-Tor von Valtteri Filppula und Roger Karrer zur 2:0-Führung bedeuteten bereits die Vorentscheidung für Genève-Servette beim 4:1-Sieg über Ambri-Piotta. Die Genfer vergrösserten dadurch den Vorsprung auf den spielfreien Tabellenzweiten Biel auf sechs Pluspunkte. Ambri-Piotta erlitt die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen und ist vom einst stolzen 2. Rang in der Tabelle mittlerweile auf den 8. Platz durchgereicht worden. Genève-Servette punktete derweil zum 15. Mal in Folge.

Kloten verblüfft in Bern

Aufsteiger Kloten verblüffte mit einem 5:2-Sieg beim SC Bern. Kevin Lindemann, dessen Grossvater Guido und Vater Sven bereits in der National League stürmten, brachte Kloten in Unterzahl in Führung. Die Zürcher Unterländer überzeugten beim defensiv nachlässigen SCB aber vorab mit einem bärenstarken Mitteldrittel, das die Gäste mit 3:0 gewannen. Einmal mehr ein wichtiger Aktivposten war der enorm agile Kanadier Jonathan Ang. Er düpierte in der Entstehung des siegbringenden 3:1 von Marc Marchon fast die gesamte Berner Defensive. Für Torschütze Marchon war es der dritte Treffer in den letzten vier Spielen. Beim 4:1 (31.) durch den Österreicher Patrick Obrist stand Ang ebenfalls auf dem Eis. Der SCB nahm daraufhin einen Goalie-Wechsel vor. Philipp Wüthrich ersetzte den etatmässigen Ersatzgoalie Daniel Manzato, der die Partie begonnen hatte und beim zwischenzeitlichen 1:1 von Sven Bärtschi noch einen Assist realisiert hatte.

Abgeklärte Lions in Davos

Mit einer abgeklärten Leistung gewannen die ZSC Lions beim HC Davos mit 5:0 und verbesserten sich auf den 3. Rang. Mit Sven Andrighetto, Chris Baltisberger, Willy Riedi und Reto Schäppi gingen vier Treffer auf das Konto von Schweizer Spielern. Davos, das immer noch zahlreiche Absenzen zu beklagen hat, wurde nach drei Siegen in Folge gestoppt. Die Lions realisierten den fünften Erfolg aus den letzten sechs Spielen.

Der Davoser Goalie Sandro Aeschlimann verhinderte im Mitteldrittel mit einer Top-Parade gegen den solo anstürmenden Zürcher PostFinance-Topskorer Juho Lammikko zunächst den dritten Gegentreffer. Dieser folgte indes kurz darauf durch Chris Baltisberger, der seinen ersten Treffer in der laufenden Meisterschaft erzielte. Riedi erhöhte noch vor Drittelsende mit seinem vierten Tor in der laufenden Meisterschaft. Bei den Lions stand Ludovic Waeber zwischen den Pfosten. Der Romand vertrat den angeschlagenen Simon Hrubec. Und Waeber realisierte mit 32 Paraden gleich seinen ersten Shutout in dieser National-League-Saison. (sda)

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