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WM in Australien

Zeitfahr-Silber für Stefan Küng

Wie vor Monatsfrist an der EM wird Stefan Küng auch an der WM Zweiter. Im australischen Wollongong fehlen dem Thurgauer drei Sekunden zu Gold. Bei den Frauen gewinnt Marlen Reusser Bronze.
Wie vor einem Monat an der EM in München gewinnt Stefan Küng auch an der WM in Australien Silber
Bild: KEYSTONE/AP/PAVEL GOLOVKIN

Stefan Küng sorgte bei den Rad-Weltmeisterschaften in Australien wenige Stunden nach Marlen Reusser für den zweiten Schweizer Medaillengewinn. Der 28-jährige Thurgauer wurde in Wollongong im Zeitfahren über 34,2 km Zweiter.

Gold ging mit drei Sekunden Vorsprung an den Überraschungsmann Tobias Foss. Der 25-jährige Norweger lag bei der zweiten Zwischenzeit noch deutlich hinter Küng, der aber auf den letzten 8 km gleich 15 Sekunden auf seinen Konkurrenten einbüsste und dementsprechend bei der Siegerehrung mit enttäuschter Miene auf dem Podest stand.

Platz 3 ging an den belgischen Vuelta-Sieger Remco Evenepoel (0:09 zurück). Für Zeitfahr-Europameister Stefan Bissegger - in München im Kampf um EM-Gold um 0,32 Sekunden schneller als Küng - resultierte in Down Under mit 47 Sekunden Rückstand der 5. Platz. Der zweifache Titelverteidiger Filippo Ganna aus Italien wurde nur Siebter.

Reusser für einmal mit Bronze

Die Zeitfahr-Europameisterin Marlen Reusser gewann in ihrer Spezialdisziplin die WM-Bronzemedaille. Die Bernerin verlor auf den 34,2 km in Wollongong 41 Sekunden auf die niederländische Titelverteidigerin Ellen van Dijk, die sie vor Monatsfrist an der EM in München noch knapp auf den 2. Rang verwiesen hatte.

Auf die zweitklassierte Australierin Grace Brown büsste die Schweizerin 29 Sekunden ein. Für die 30-Jährige aus Hindelbank ist es nach 2020 in Imola und 2021 in Flandern, als sie - wie auch an den Olympischen Spielen in Tokio - jeweils Zweite geworden war, die dritte WM-Medaille hintereinander.

Mit Elena Hartmann klassierte sich die zweite gestartete Schweizerin im 26. Rang. Die 31-jährige Bündnerin, die stürzte und ihr Zeitfahrrad wechseln musste, büsste fünf Minuten auf die Siegerin ein. (sda)

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