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Swiss-Indoors-Basel

Halbfinal jetzt im Liveticker: Hurkacz sichert sich das erste Finalticket im Tiebreak

Vom 21. bis 29. Oktober finden in der Basler St. Jakobshalle die Swiss Indoors statt. Das ATP-500-Turnier bietet auch nach dem Karriereende von Roger Federer Spitzentennis und lockt tausende Zuschauer an. In unserem Blog «Swiss-Indoors-Aktuell» sind Sie über das Geschehen in der Halle und die Geschichten rundherum jederzeit gut informiert.

14:54 Uhr

28. Oktober

Hurcacz gewinnt gegen Humbert in extremis

Muss in den dritten Satz: Hubert Hurkacz
Bild: Foto: freshfocus

3. Satz: 7 : 6 , Tiebreak : 7 : 5
Das Handgelenk von Hurkacz wackelt gewaltig! Dem Polen gelingt das späte Break, serviert für den Finaleinzug und kassiert tatsächlich das Rebreak. Im nächsten Game kommt Hurkacz zu zwei Matchbällen, Humbert zeigt keine Nerven und rettet sich ins Tiebreak. Dort sichert sich Hurcacz die Finalteilnahme mit 7:5.

2. Satz: 3:6
Humbert muss gleich zu Beginn des zweiten Satzes einen Breakball abwehren. Der Franzose kann einen erneuten Rückschlag aber verhindern.
Plötzlich wackelt auch der Aufschlag des sonst so beständigen Polen. Humbert ist zu Stelle und nutzt den ersten seiner zwei Breakmöglichkeiten dank eines starken Returns. Hurkacz pfeffert anschliessend frustriert ein Ball durch die St. Jakobshalle.
Die Führung gibt Humbert nicht mehr her. Der Franzose braucht vier Satzbälle, um den Entscheidungssatz zu erreichen. Dabei kommt Hurkacz sogar noch zu einem Breakball.

1. Satz: 6:4
Hurkacz gewinnt den ersten Satz dank eines Breaks mit 6:4 . Der Pole war seinerseits ebenfalls mit Breakmöglichkeiten seines Gegners konfrontiert, blieb im Gegensatz zu Humbert aber standhaft. Hurkacz wird seinem Ruf als exzellenter Aufschläger gerecht und gewinnt nach erstem Service 91% aller Punkte.

Vorschau :
Hubert Hurkacz (ATP 11) trifft im ersten Halbfinale des heutigen Tages auf Stricker-Bezwinger Ugo Humbert (ATP 28). Die Beiden sind sich bereits ein Mal begegnet: Hurkacz gewann im Sommer 2022 in Halle in in zwei Sätzen. Der Pole befindet sich derzeit in einer bestechenden Form und gewann erst kürzlich das ATP-1000-Event in Shanghai.
Humbert muss sich vor allem vor den Aufschlägen des Polen in Acht nehmen. Hurkacz steht in der diesjährigen Rangliste der meisten Asse mit 898 auf dem ersten Platz. (jos)

15:20 Uhr

28. Oktober

Roger-Vasselin/González stehen im Doppel-Final

Édouard Roger-Vasselin/Santiago González (3/FRA/MEX) schlagen Tim Pütz/Kevin Krawietz (GER) im ersten Doppel-Halbfinal ( 6:4, 6:4 ). Der zweite Finalist wird heute Abend zwischen Jan Zieliński/Hugo Nys (POL/MCO) und Jamie Murray/Michael Venus (4/GBR/NZL) auserkoren. (jos)

12:38 Uhr

28. Oktober

Das Programm von Samstag

00:45 Uhr

28. Oktober

Ausgeträumt! Auger-Aliassime beendet den Lauf vom Qualifikanten Shevchenko

Wehrt einen Matchball ab und steht im Halbfinal: Auger-Aliassime
Bild: Foto: freshfocus

Auch das vierte Spiel am heutigen Abend ging über drei Sätze: Auger-Aliassime (ATP 19) rang den russischen Qualifikanten Alexander Shevchenko (ATP 83) nach 2.33 Stunden nieder (7:6, 3:6, 7:6). In einem verrücktem Spiel kam Shevchenko im dritten Satz sogar zu einem Matchball. Dabei zeigte der Mann aus Rostov aber Nerven und kassierte nach seinem Break gleich das Rebreak.

Der Vorjahressieger gewann das entscheidende Tiebreak klar mit 7:1. Trotz dieser Niederlage verlässt Shevchenko die Swiss Indoors nach überstandener Qualifikation und Siegen über Wawrinka und Fritz mit erhobenem Haupt. Auger-Aliassime trifft im heutigen Halbfinal auf Hoger Rune (ATP 6). (jos)

19:00 Uhr

27. Oktober

Holger Rune und die goldige Netzkante

Muss in den dritten Satz: Holger Rune
Bild: Foto: EPA

Der Vorjahresfinalist Holger Rune (ATP 6) traf auf den Murray-Bezwinger Tomas Etcheverry (ATP 32) und machte dort weiter, wo er gestern aufgehört hat. Nach 34 Minuten holte er dank zweier Breaks den ersten Satz mit 6:1 im Schnelldurchlauf.

Die Leichtigkeit aus dem Ersten ist Rune plötzlich abhanden gekommen. Etcheverry kam früh zu Breakchancen und liess bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen. Nach etlichen Einständen krallte sich der Argentinier den Aufschlag des Dänen, der dritte Viertelfinal-Dreisätzer im dritten Spiel war Tatsache.

Plötzlich begegneten sich beide Spieler auf Augenhöhe. Etcheverry kommt im ersten Game des dritten Satzes zu Breakbällen, Rune macht diese mit einem Ass bei zweitem Aufschlag (!) zunichte. Ein Break gelang keinem, das Tiebreak musste eine Entscheidung herbringen. Rune vergab zwei Matchbälle und verlor seine Gelassenheit. Beim Stand von 6:6 kam Rune zu seinem dritten Matchball durch einen Netzroller der Kategorie «Höchststrafe». Etcheverry schmiss den Schläger und darauf den zweiten Aufschlag ins Aus, Rune gewinnt auf dramatische Art und Weise ( 6:1, 3:6, 7:6 ).

Rune zeigt sich nach dem Spiel demütig: «Ich sah, wie der Ball von der Netzkante absprang und betete, dass er auf seiner Seite landen würde. Ich weiss, wie schlimm sich das anfühlt (Matchball Australian Open 23 gegen Rublev, Anm. d. Red). Manchmal entscheidet im Tennis auch einfach das Glück.»

Rune trifft morgen auf den Sieger der Partie zwischen dem Vorjahressieger Auger-Aliassime (ATP 19) und dem Überraschungsmann Shevchenko (ATP 83). (jos)

20:11 Uhr

27. Oktober

Das sagt Dominic Stricker nach seiner Niederlage

Dominic Stricker darf sich trotz des Ausscheidens über ein gutes Turnier freuen.
Bild: Claudio Thoma / freshfocus

Zum Spiel sagt Stricker: «Es war extrem schwierig, da Ugo Humbert auch ein Spieler ist, der gerne das Zepter an sich reisst. Mein Spiel war solide, aber schlussendlich war er der verdiente Sieger.»

Über seinen körperlichen Zustand: « Ich bin sicher schon fitter gewesen. Vielleicht hat auch der Rücken etwas zugemacht. Aber das ist nach einem Spiel wie gestern normal und hat das heutige Spiel beeinflusst nicht.»

Und zum Schluss zieht Stricker auch Bilanz: «Ich nehme extrem viel aus Basel mit. Ich war schon glücklich, als ich das erste Spiel gegen den formstarken Benjamin Hassan gewinnen konnte und war überrascht, dass ich gegen Casper Ruud aus dem Nichts ein sehr gutes Spiel gemacht habe. Das war toll. Auch heute war ein gutes Spiel. Das stimmt mich zuversichtlich. Ich bin stolz, dass ich mit guten Gegnern mithalten kann.»

18:00 Uhr

27. Oktober

Dominic Stricker verpasst den Halbfinal-Einzug

Der Linkshänder Dominic Stricker begeisterte in Basel auch mit seiner starken Vorhand.
Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Dritter Satz: Humbert gönnt sich eine längere Toilettenpause, ehe es weitergehen kann. Und die scheint Stricker nicht bekommen zu haben. Ohne ersten Aufschlag im entscheidenden Moment muss er das erste Break im dritten Satz akzeptieren. Doch dass Breaks hier nicht vorentscheidend sind, hat der bisherige Spielverlauf gezeigt. Schon im nächsten Aufschlagspiel hat Stricker die Chance auf das Rebreak. Doch Humbert wehrt ab und führt unterdessen mit 5:2 .

Das Stricker-Märchen in Basel ist vorbei . Noch ein Break beendet das Spiel. Stricker zieht mit 4:6, 6:2, 2:6 den Kürzeren. Ugo Humbert trifft damit im ersten Halbfinale am Samstag auf Hubert Hurkacz aus Polen.

Zweiter Satz : Breakfestival zu Beginn. Die ersten drei Aufschlagspiele gehen alle an den Returnierer. Weil Stricker zwei Breaks gelingen, führt der Schweizer mit 2:1 und serviert jetzt.

Stricker nimmt Humbert zum dritten Mal in Folge den Service ab. Sein Spiel ist jetzt deutlich sicherer. Das spiegelt sich auch im Resultat wieder. Der Schweizer gewinnt nach 1:12 Stunden Spielzeit den zweiten Satz mit 6:2 . Die Entscheidung fällt im Dritten.

Erster Satz: Humbert hat sich für Aufschlag entschieden und legt jeweils vor. Die ersten beiden Punkte gehen an Stricker, doch als die Halle das Break wittert, dreht der Franzose auf und macht acht der nächsten zehn Punkte. Das Resultat ist ein frühes Break zum 2:0 . 40:15 ist Humbert in seinem ersten Aufschlagspiel bereits vorne, ehe Stricker beginnt, die Ballwechsel zu dominieren. Das Resultat ist das Rebreak zum 1:2 aus Schweizer Sicht.

Bis zum 5:4 für Humbert bekundet keiner der beiden Spieler mehr Probleme mit dem eigenen Aufschlag. Doch dann wackelt Stricker. Zwei Satzbälle sind die Folge. Den ersten kann der Schweizer mit einem starken ersten Aufschlag abwehren. Doch beim zweiten lässt er sich den Schneid im Ballwechsel abkaufen, bis eine Rückhand im Aus landet. Der erste Satz geht damit nach 42 Minuten mit 6:4 an Humbert .

Vorschau : Auf dem Centre Court läuft das zweite Viertelfinale des Tages. Der Schweizer Dominic Stricker (ATP 96) trifft zum ersten Mal in seiner Karriere auf den 25-jährigen Franzosen Ugo Humbert (ATP 28). Letzterer war bisher nur auf dem Nebenplatz im Einsatz, während Stricker bereits zweimal die Heimspielatmosphäre auf dem Centre Court von Basel genoss. Es ist auch das Duell der letzten beiden verbliebenden Linkshänder im Turnier.

17:53 Uhr

27. Oktober

Wawrinka rutscht in Paris ins Hauptfeld

Eine Woche nach den Swiss Indoors Basel findet in Paris traditionell das letzte Masters des Jahres statt. Seit Freitag ist klar, dass Stan Wawrinka direkt ins Hauptfeld rutscht. Die Nummer 45 der Welt profitierte von der Absage von Denis Shapovalov. (jaw)

16:10 Uhr

27. Oktober

Hurkacz als erster Spieler im Halbfinale

Hubert Hurkacz hat an den diesjährigen Swiss Indoors erst einen Satz abgegeben.
Bild: Andy Wong / AP

Im Wimbledon beendete er 2021 die Karriere von Roger Federer. In diesem Jahr spielt der Pole Hubert Hurkacz (ATP 11) erstmals in Federers Heimatstadt an den Swiss Indoors. Sein Gegner war im ersten Viertelfinale des Tages der Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 25).

Im ersten Satz ging es ohne Breaks in den Tiebreak, den Griekspoor dann nach Abwehr von insgesamt vier Satzbällen mit 8:6 gewann. Doch Hurkacz konnte im zweiten Durchgang früh den Aufschlag des Niederländers brechen und sich später dank starker Aufschlagspiele mit 6:4 den Satzausgleich holen. Und auch im dritten Durchgang reichte dem aufschlagstarken Polen ein Break, um das Spiel noch zu drehen und nach 2:20 Stunden den Matchball zum 6:7, 6:4, 6:4 zu verwerten. (jaw)

16:02 Uhr

27. Oktober

Rund 1000 Plätze bleiben jeweils leer

67’100 Zuschauer pilgerten vor einem Jahr an den neun Turniertagen insgesamt in die St. Jakobshalle. Auch ohne die Anwesenheit von Roger Federer war die Halle vor allem gegen Ende der Woche mit 8600 Plätzen jeweils ausverkauft. Das ist 2023 anders. Zum einen wurde die Kapazität wegen Brandschutzauflagen um 500 Plätze reduziert. Und zum anderen blieben von Dienstag bis Donnerstag jeweils rund 1000 Tickets unverkauft. Nur der Montag war bisher ausverkauft. Ein Problem, das die Swiss Indoors lange nicht mehr hatten. Am Freitagnachmittag gab es auch für das Finalwochenende noch Tickets zu kaufen. (jaw)

14:15 Uhr

27. Oktober

Titelverteidiger im Doppel ausgeschieden

Ivan Dodig aus Kroatien und Austin Krajicek aus den USA waren als Titelverteidiger und bestklassiertes Doppel der Topfavorit auf den Titel an den Swiss Indoors. Doch im Viertelfinale unterlag das Duo am Freitagmittag der monegassisch-polnischen Kombo Hugo Nys/Jan Zielinski in drei Sätzen mit 3:6, 6:3, 7:10. Damit erhalten die Swiss Indoors am Sonntag einen neuen Doppel-Sieger. (jaw)

20:56 Uhr

26. Oktober

Das Programm von Freitag

22:28 Uhr

26. Oktober

Der Titelverteidiger ist im richtigen Moment zur Stelle

Félix Auger-Aliassime gewann in diesem Jahr erst sechsmal zwei Spiele nacheinander.
Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Das letzte Spiel des Abends bestritten Titelverteidiger Félix Auger-Aliassime (ATP 19) aus Kanada und der Niederländer Botic van de Zandschulp (ATP 65). Eigentlich war der Qualifikant zu Beginn der bessere Spieler. Doch dann nutzte Auger-Aliassime den ersten Breakball der Partie. Zwar gelang van de Zandschulp umgehend das Rebreak, doch weil auch Auger-Aliassime erneut breaken konnte, ging der erste Satz mit 6:4 an den Kanadier. Und weil der Titelverteidiger zu Beginn des dritten Satzes van de Zandschulp zum dritten Mal hintereinander den Aufschlag abnahm und das Spiel in der Folge souverän nach Hause servierte und zum Abschluss sogar noch einmal breakte, steht Auger-Aliassime nach dem 6:4, 6:2 im Viertelfinale. Dort trifft er am Freitagabend auf den Überraschungsviertelfinalisten Alexander Shevchenko (ATP 83) aus Russland und damit auf einen weiteren Qualifikanten. (jaw)

21:16 Uhr

26. Oktober

Rune hat es eilig

Holger Rune 
Bild: AP

Die Nummer 1 der Swiss Indoors, Holger Rune (ATP 8), hatte es im Anschluss an die beiden langen Dreisätzer gegen den Argentinier Sebastian Baez (ATP 29) eilig. In einem ersten Satz ohne Breaks war Rune im Tiebreak der sicherere Spieler und gewann unter den Augen seines neuen Trainers Boris Becker mit 7:2. Im zweiten Satz gelangen Rune dann zwei Breaks, sodass er nach anderthalb Stunden den Matchball zum 7:6, 6:1 verwandeln konnte. Nach dem Ausscheiden von Casper Ruud und Taylor Fritz könnte Rune sich im Kampf um die Teilnahme an den ATP-Finals mit weiteren Siegen in Basel von den beiden Konkurrenten absetzen. Im Viertelfinale wartet mit Tomas Etcheverry (ATP 32) ein weiterer Argentinier. (jaw)

12:20 Uhr

26. Oktober

Die Ergebnisse vom Donnerstag:

Félix Auger-Aliassime (6/WC/CAN) - Botic van de Zandschulp (Q/CAN) 6:4, 6:2.
Holger Rune (1/DEN) - Sebastian Baez (ARG) 7:6, 6:1
Dominic Stricker (WC/SUI)
- Casper Ruud (2/NOR) 6:4, 3:6, 7:6.
Ugo Humbert (FRA) - Nicolás Jarry (7/CHL) 7:6, 7:6.
Alexander Shevchenko (Q/RUS) - Taylor Fritz (3/USA) 6:7, 7:6, 7:6.
Tallon Griekspoor (NED) - Alex de Minaur (5/AUS) 6:4, 6:3.

Michael Venus/Jamie Murray (4/NZL/GBR) - Victor Vlad Cornea/Nikola Čačić (LL/SRB/RUM) 6:2, 7:6.
Tim Pütz/Kevin Krawietz (GER) - Alex de Minaur/Max Purcell (AUS) 6:3, 6:4.
Santiago González/Édouard Roger-Vasselin (3/MEX/FRA) - Mate Pavić/Harri Heliovaara (CRO/FIN) 6:7, 6:3, 13:11.

20:58 Uhr

26. Oktober

Dominic Stricker: «So eine Unterstützung habe ich noch nie erlebt»

Um 21 Uhr erschien ein bestens gelaunter Dominic Stricker zur Pressekonferenz.
Bild: awa

Zum zweiten Sieg gegen einen Top-10-Spieler nach Stefanos Tsitsipas an den US Open sagt Dominic Stricker (ATP 96) an der Pressekonferenz: «Ich habe mich von Anfang an extrem sicher gefühlt. Und im entscheidenden Tiebreak ist dann alles aufgegangen. Der Knackpunkt war aber, dass ich das 0:40 anfang des dritten Satzes noch aufgeholt habe. Sonst hätte es auch schnell gehen können.»

Zu seiner Kniebehandlung, die Stricker bereits nach drei Games in Anspruch nahm, sagt er: «Es wurde schnell wieder besser. Aber ich weiss nicht genau, warum das Knie geschmerzt hat.»

Zu seinem nächsten Gegner Ugo Humbert (ATP 28) im Viertelfinale am Freitag sagt er: «Ich habe schon länger nicht mehr gegen einen Linkshänder gespielt. Aber ich habe hier mit ihm trainiert und kenne ihn ganz gut.»

Die Unterstützung der Basler Publikums hatte Stricker schon im Platzinterview gelobt. An der PK sagt er: «Von der Unterstützung für mich, war das das Beste, was ich bisher erlebt habe. In New York war es auch laut, aber eher gegen mich.» (jaw)

19:52 Uhr

26. Oktober

Stricker setzt ein dickes Ausrufezeichen

Dominic Stricker jubelt und bedankt sich im Anschluss beim Basler Publikum für die grandiose Unterstützung.
Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Was für ein Spiel! Dominic Stricker (ATP 96) startete wie die Feuerwehr und knallt seinem Gegner Casper Ruud (ATP 8) die Bälle um die Ohren. Die Hartnäckigkeit des Schweizers münzte sich früh in etwas Zählbares um. Im fünften Game des Spiels gelang Stricker das Break, welches er in der Folge nicht mehr aus der Hand gab.

Der zweite Satz begann, wie der erste aufgehört hatte. Stricker hielt die Pace gegen den Top-10-Spieler locker mit, die St. Jakobshalle brodelte. Ein Katastrophen-Game zog Stricker aber einen Strich durch die Rechnung. Dem 21-Jährigen unterliefen zwei Doppelfehler in Folge, Ruud holt sich das Break und den zweiten Satz mit 6:3.

Der dritte Durchgang begann mit einem Schreckmoment. Doch Stricker wehrte im ersten Game beim Stand von 0:40 gleich drei Breakbälle ab. Anschliessend fand der Berner zur alten Form zurück. Beide Spieler hielten ihren Aufschlag, das Tiebreak musste eine Entscheidung bringen. Und dort dominierte der Underdog dann die Ballwechsel und sicherte sich nach 2:26 Stunden den Matchgewinn.

Stricker scherzte im Anschluss beim Siegerinterview: «Mein Trainer sagte mir, versuch einfach, das Zepter in die Hand zu nehmen. Ich würde sagen, das ist mir ganz okaygelungen.» Und wie. Stricker schickte Ruud mit 7:1 unter die Dusche und genoss anschliessend die Standing Ovation in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten St. Jakobshalle. (jos)

18:19 Uhr

26. Oktober

Auch der Sieger von Genf streicht die Segel

Nicolas Jarry gewinnt in diesem Jahr kein zweites Turnier mehr in der Schweiz.
Bild: Andy Wong / AP

Auch im dritten Spiel des Tages schied der besser klassierte Spieler aus. Nicolas Jarry, der amtierende Sieger des 250er-Turniers von Genf und die Nummer 20 der Welt, verlor in Basel auf dem Nebenplatz zwei Tiebreaks gegen den Franzosen Ugo Humbert (ATP 28) und damit das Spiel. Damit verlieren die Swiss Indoors nach Fritz (3) und de Minaur (5) mit Jarry auch die Nummer 7 des Turniers. (jaw)

20:37 Uhr

25. Oktober

Das Programm von Donnerstag

17:16 Uhr

26. Oktober

Wawrinka-Bezwinger ringt Fritz nieder

Feiert seinen ersten Sieg gegen einen Top-10-Spieler: Alexander Shevchenko
Bild: Foto: freshfocus

Das Märchen des Alexander Shevchenko (ATP 83) ist um ein Kapitel reicher: Der russische Qualifikant konnte nach dem Sieg über Stan Wawrinka (ATP 45) auch den haushohen Favoriten Taylor Fritz (ATP 9) ausschalten (6:7, 7:6, 7:6). Shevchenko kam im Tiebreak des ersten Satzes zu fünf Satzbällen, welche er aber alle ungenutzt liegen liess. Über das gesamte Match gelang keinem Spieler ein Break, Shevchenko holte sich im zweiten Tiebreak den Satzausgleich. Fritz blieb bei eigenem Aufschlag fehlerlos, lässt im Gegenzug aber unglaubliche 15 Breakchancen ungenutzt. Beim Stand von 6:5 musste Shevchenko zwei Matchbälle abwehren, ehe er sich ins Tiebreak retten konnte. Der Russe zeigte sich im Gegenzug zu seinem Gegner effizient und krallte sich den Viertelfinal-Einzug gleich bei erster Gelegenheit.

Der 22-Jährige zeigte sich nach dem Spiel erstaunlich gelassen: «Heute hatte ich viel Glück, es ist einfach unglaublich. Das Turnier ist schon jetzt ein Riesenerfolg für mich. Ich versuche nun, jedes weitere Spiel einfach ruhig anzugehen.» Für den Viertelfinal wünscht sich Shevchenko ein Aufeinandertreffen mit Félix Auger-Aliassime (ATP 19). Der Kanadier trifft heute Abend auf Botic van de Zandschulp (ATP 65). (jos)

15:45 Uhr

26. Oktober

Griekspoor überrascht de Minaur

Alex de Minaur (ATP 13) muss nach der zweiten Runde die Koffer packen. Der Finalist von 2019 und letzter Gegner von Roger Federer in der St. Jakobshalle verlor gegen Tallon Griekspoor (ATP 25) in zwei Sätzen (6:4, 6:3). Der Niederländer trifft im Viertelfinal auf den formstarken Hubert Hurkacz (ATP 11). (jos)

23:20 Uhr

25. Oktober

Murray unterliegt Etcheverry in der zweiten Runde

Endstation im Achtelfinale: Andy Murray muss sich geschlagen geben
Bild: Foto: freshfocus

Der nächste grosse Name fliegt raus: Andy Murray (ATP 40) zog gegen Tomas Etcheverry (ATP 32) den Kürzeren (6:7, 6:3, 6:2). Der Schotte holte in einer äusserst attraktiven Partie den ersten Satz im Tiebreak. Im zweiten Satz wurde der dreifache Grand-Slam-Sieger jedoch gebreakt. Etcheverry wackelte in seinen Aufschlagspielen immer wieder, gab seine Führung jedoch nicht mehr aus der Hand und erzwang einen Entscheidungssatz. Murray humpelte schon gegen Ende des zweiten Satzes übers Feld und machte zum Anfang des Dritten keinen guten Eindruck.

Der Argentinier roch unter dem Augenschein von Boris Becker die Lunte und breakte Murray gleich in seinem ersten Aufschlagsspiel. Murray verlor den Anschluss und musste sich nach 3.07 Stunden geschlagen geben. Etcheverry feiert im zweiten Aufeinandertreffen mit Murray den ersten Sieg und bekommt es im Viertelfinal mit Holger Rune (ATP 6) oder Sebastián Báez (ATP 29) zu tun. (jos)

14:07 Uhr

25. Oktober

Die Ergebnisse vom Mittwoch:

Tomas Etcheverry (ARG) - Andy Murray (GBR) 6:7, 6:3, 6:2
Félix Auger-Aliassime (6/WC/CAN) - Leandro Riedi (WC/SUI) 6:3, 6:2
Casper Ruud (2/NOR) - Alexander Bublik (KAZ) 7:6, 6:2
Hubert Hurkacz (4/POL) - Jan-Lennard Struff (GER) 6:1, 6:4
Ugo Humbert (FRA) - Marcos Giron (SE/USA) 6:3, 4:6, 7:6
Taylor Fritz (3/USA ) - Max Purcell (AUS) 7:6, 7:6

Michael Venus/Jamie Murray (4/NZL/GBR) - Adrian Mannarino/Alexander Bublik (FRA/KAZ) 4:6, 7:6, 10:6
Hugo Nys/Jan Zielinski (MON/POL) - Robin Haase/Tallon Griekspoor (NED) 7:6, 6:3
Max Purcell/Alex de Minaur (AUS) - Nicolas Mahut/Lloyd Glasspool (FRA/ENG) 7:5, 7:6

20:27 Uhr

25. Oktober

Alcaraz gibt nächste Woche sein Comeback

Er wäre die Hauptattraktion der diesjährigen Swiss Indoors gewesen: Carlos Alcaraz (ATP 2) sagte drei Tage vor Turnierbeginn aufgrund einer Fusssohlenentzündung ab. Der junge Spanier scheint aber bereits wieder geheilt zu sein: Er lässt über Instagram verlauten, dass er nächste Woche beim ATP-1000-Turnier in Paris antreten wird. Auch die ATP-Finals in Turin finden mit Alcaraz statt. (jos)

19:41 Uhr

25. Oktober

Auger-Aliassime eine Nummer zu gross für Riedi

Leandro Riedi (ATP 162) musste sich gegen den Vorjahressieger Félix Auger-Aliassime (ATP 19) in zwei Sätzen geschlagen geben (6:3, 6:2). Der für den verletzten Carlos Alcaraz nachgerückte Schweizer hielt in seinem ersten Spiel gegen einen Top-20-Spieler zwar tapfer mit, konnte das Tempo in den entscheidenden Punkten aber nicht mitgehen. Nach 1.14 Stunden verwertete der Kanadier seinen ersten Matchball. Riedi muss somit weiterhin auf seinen zweiten Sieg auf ATP-Stufe warten.

Dominic Stricker (ATP 96) hält somit als letzter Spieler die Schweizer Fahne im Hauptfeld hoch. (jos)

Muss sich in der ersten Runde geschlagen geben: Leanro Riedi
Bild: Foto: freshfocus

17:35 Uhr

25. Oktober

Ruud gewinnt eine völlig verrückte Partie gegen Bublik

Alles unter Kontrolle: Casper Ruud
Bild: Foto: freshfocus

Erster Satz, Tiebreak, Vorhang auf! Ruud nutzt seinen dritten Satzball, Bublik zertrümmert anschliessend sein Racket. Dafür erhält der Turniersieger von letzter Woche in Antwerpen eine Verwarnung vom Schiedsrichter aufgebrummt. Da Ruud zum Beginn des zweiten Satzes von der Stelle aus servieren muss, an dem das Racket von Bublik das zeitliche gesegnet hat, putzt er den Hallenboden unter tosendem Applaus der Zuschauer:innen mit einem Handtuch.

Anschliessend wirds völlig verrückt: Ruud lobt seinen Gegner mit einem Tweener. In der St. Jakobshalle hält es keiner mehr auf seinem Sitz aus. Nach dem Match gesteht Ruud: «Diesen Schlag habe ich zum ersten und einzigen Mal gespielt. Der Ball landete sogar auf der Linie, das war kein berechneter Schlag sondern einfach nur pures Glück.»

Bublik scheint ab diesem Moment gebrochen. Der Kasache kann sich nicht mehr gegen die drohende Niederlage stemmen und verliert am Schluss klar (7:6, 6:2). (jos)

17:19 Uhr

25. Oktober

Geheimfavorit Hurkacz spaziert in die nächste Runde

Das ging flott: Der Arbeitstag von Hubert Hurkacz (ATP 11) ist nach nur 1:05 Stunden beendet. Der Pole breakt seinen Gegner Jan-Lennard Struff (ATP 27) insgesamt vier Mal und kommt selber nur äusserst selten in Bedrängnis. Im Viertelfinal trifft Hurkacz auf den Gewinner der Partie de Minaur - Griekspoor. (jos)

16:10 Uhr

25. Oktober

Fritz behält im Tiebreak die Nerven

Der Amerikaner Taylor Fritz (ATP 9) hat die Auftakthürde gemeistert. Gegen den Australier Max Purcell (ATP 41) wehrte Fritz im ersten Satz im Tiebreak zwei Satzbälle ab und beendete den Durchgang dann mit drei Punkten in Serie. Auch im zweiten Satz war Fritz in der Crunchtime der bessere Spieler. Dem Break zum 5:4 folgte zwar noch das Rebreak. Doch nach 1:59 Stunden konnte Fritz den Matchgewinn doch noch per Tiebreak eintüten. Der Amerikaner ist damit weiter im Rennen um den achten Startplatz an den ATP-Finals. Seine Konkurrenten heissen Holger Rune und Casper Ruud. Beide spielen ebenfalls in Basel. (jaw)

23:10 Uhr

24. Oktober

Das Programm von Mittwoch

23:05 Uhr

24. Oktober

Enttäuschter Wawrinka: «Er war gut, ich habe Chancen liegenlassen»

Eine gute halbe Stunde nach dem Matchball erschien ein geknickter Stan Wawrinka zur Pressekonferenz. Er resümiert: «Es war schwierig. Mein Gegner war gut und es war schwer, ihn in Bewegung zu bringen. Zusätzlich habe ich auch einige Chancen liegenlassen. So verliert man halt.»

Dem Basler Publikum spricht Wawrinka ein grosses Lob aus, auch wenn die Halle nicht komplett gefüllt war, wie noch im vergangenen Jahr. «Ich spiele immer noch, weil ich das Tennis liebe und ich liebe das Tennis noch mehr, wenn ich mit Heimvorteil spielen kann und mich das Publikum antreibt», sagt Wawrinka, der auch im kommenden Jahr weiter Tennis spielen will. Die Olympischen Spiele in Paris sind sein grosses Highlight. Und auch eine Wiederkehr nach Basel ist möglich, wenn der Körper des dann 39-Jährigen mitmacht.

20:58 Uhr

24. Oktober

Stan Wawrinka scheidet schon in der ersten Runde aus

Stan Wawrinka musste sich strecken, doch es reichte nicht.
Bild: Bild: Claudio Thoma/freshfocus

Für Stan Wawrinka (ATP 45) enden seine 16. Swiss Indoors denkbar früh. In der Startrunde erwies sich der russische Qualifikant Alexander Shevchenko (ATP 83) als zu stark für den 38-jährigen Waadtländer. Von der Grundlinie war Wawrinka oft in der Defensive und zu fehleranfällig. Auch die Unterstützung des Basler Publikums, das Wawrinka nach dem Karriereende von Roger Federer zum neuen Liebling auserkoren hat und ihn vor einem Jahr ins Viertelfinale pushte, konnte diesmal nichts ausrichten.

Gleich dreimal konnte Shevchenko dem Schweizer im ersten Satz (6:3) den Aufschlag abnehmen und der Russe hatte seine Nerven auch im zweiten Durchgang im Griff. Nach 1:45 Stunden verwandelte der 22-Jährige seinen dritten Matchball zum 10:8 im Tiebreak und zieht damit ins Achtelfinale ein, während Stan Wawrinka bereits zum achten Mal schon in der Startrunde in Basel die Segel streicht. (jaw)

22:31 Uhr

24. Oktober

Die Ergebnisse vom Dienstag:

Dominic Stricker (WC/SUI) - Benjamin Hassan (Q/GER) 7:6, 6:2
Tallon Griekspoor (NED) - Thiago Seyboth Wild (LL/BRA) 7:6, 2:6, 6:3
Hubert Hurkacz (4/POL) - Dušan Lajović (SRB) 7·6, 6:3
Alex de Minaur (5/AUS) - Diego Schwartzmann (ARG) 6:4, 6:4
Holger Rune (1/DEN) - Miomir Kecmanovic (SRB) 1:6, 7:5, 6:3
Nicolas Jarry (7/CHI) - Adrian Mannarino (FRA) 7:6, 6:7, 6:4
Alexander Shevchenko (Q/RUS) - Stan Wawrinka (SUI) 6:3, 7:6

Doppel:

Kevin Krawietz/Tim Puetz (GER) - Maximo Gonzalez/Andres Molteni (2/ARG) 6:2, 5:7, 10:5

Ivan Dodig/Austin Krajicek (1/CRO/USA) - Félix Auger-Aliassime/Sebastian Korda (CAN/USA) 6:2, 6:4

19:57 Uhr

24. Oktober

Rune zieht den Kopf aus der Schlinge

Holger Rune lag 1:6, 3:4 zurück, ehe er das Spiel an sich riss.
Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Unter den Augen des am Morgen noch in Wien weilenden neuen Trainers Boris Becker bekundete Holger Rune, die Nummer 1 der Swiss Indoors Basel, grosse Mühe. Der Startsatz der Auftaktpartie des Vorjahresfinalisten ging nach 26 Minuten mit 6:1 an den Serben Miomic Kecmanovic (ATP 55), gegen den Rune schon vor einer Woche in Stockholm verloren hatte. Da half es auch nicht, dass Becker seinem Schützling nach wichtigen Punkten stehend applaudierte.

Boris Becker 
Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Im zweiten Satz reichte dem Serben das Break zum 4:3 am Ende nicht, denn im Anschluss drehte Rune auf, drängte Kecmanovic über dessen Rückhand nach hinten und beging weniger Fehler. Zwei Breaks, das 7:5 und der Satzausgleich waren die Folge und die Vorentscheidung. Denn auch der dritte Satz ging mit 6:3 an den immer dominanter spielenden Dänen. (jaw)

18:16 Uhr

24. Oktober

Finalist von 2019 weiter

Alex de Minaur gewann auf dem Nebenplatz.
Bild: Franck Robichon / EPA

Der Australier Alex de Minaur war 2019 der letzte Spieler, der in Basel gegen Roger Federer antrat. In diesem Jahr gehört der 24-Jährige zu den Mitfavoriten, was die Nummer 13 der Welt auf dem Nebenplatz bestätigte. Gegen den 1,70-Meter grossen Argentinier Diego Schwartzmann (ATP 104) kämpfte sich de Minaur in vielen langen Ballwechseln in 1:45 Stunden und einem 6:4, 6:4 ins Achtelfinale. (jaw)

17:28 Uhr

24. Oktober

Geheimfavorit gibt sich keine Blösse

Hubert Hurkacz ist in Basel an Nummer 4 gesetzt.
Bild: Andy Wong / AP

Nach seinem Masters-Turniersieg vor zwei Wochen in Shanghai ist der formstarke Pole Hubert Hurkacz in Basel einer der Favoriten. In der Auftaktrunde gab sich die aufschlagstarke Nummer 11 der Welt gegen den Serben Dusan Lajovic keine Blösse. Nach 1:26 Stunden gewann Hurkacz 7:6, 6:3. (jaw)

16:29 Uhr

24. Oktober

Der Marathontag von Boris Becker

Boris Becker hat einen neuen Job.
Bild: Alberto Pezzali / AP

Ein Coach steht in diesem Jahr in Basel besonders im Fokus: Boris Becker. Der Deutsche trainiert neu den Dänen Holger Rune. Doch bevor er am Abend in Basel der Box des Weltranglistensechsten aufwarten wird, weilte Becker beim Konkurrenzturnier der Swiss Indoors in Wien. Erst hatte der 55-Jährige einen Gastauftritt bei einem Symposium in der Stadthalle, dann sprach er vor der versammelten Presse an den erste Bank Open und danach noch in einem Talk mit dem österreichischem Ex-Spieler Thomas Muster, ehe Becker zum Flughafen eilte, um rechtzeitig wieder in Basel zu sein. (jaw)

15:50 Uhr

24. Oktober

Stricker marschiert in den Achtelfinal

Dominic Stricker liess über das gesamte Spiel kein Break zu
Bild: Foto:Claudio Thoma/freshfocus

Dominic Stricker (ATP 96) darf sich über einen souveräner Auftakt an den diesjährigen Swiss Indoors freuen. Der 21-jährige Berner besiegte den Deutschlibanesen Benjamin Hassan (163) im dritten Aufeinandertreffen zum ersten Mal (7:6, 6:2). Der Linkshänder kam gegen den Qualifikanten, gegen den er die beiden bisherigen Duelle verloren hatte, früh zu Breakbällen, konnte diese aber nicht verwerten. Sein Gegner stempelte etwas spät in die Partie ein, konnte anschliessend aber die Punkte bei eigenem Aufschlag diktieren. Da auch Stricker bei eigenem Aufschlag fehlerlos blieb, ging der erste Satz ins Tiebreak. Dort biss sich der Schweizer ins Spiel und war seinem Kontrahenten plötzlich überlegen. Das Tiebreak ging mit 7:2 an Stricker.

Stricker konnte den Schwung aus dem Tiebreak in den zweiten Satz mitnehmen und ging im zweiten Satz früh mit Doppelbreak in Führung. Anschliessend beschwerte sich Hassan immer wieder beim Schiedsrichter über die Lichtanlage in der St. Jakobshalle. Stricker liess sich davon nicht beirren und verwertete nach 1.29 Stunden seinen dritten Matchball. Für den jungen Schweizer ist es der erste Sieg seit seinem fulminanten Auftritt an den US Open, wo er bis ins Achtelfinale vorstiess, und seinen zuletzt sechs Niederlagen in Serie. Damit verliert Stricker auch in der Weltrangliste keine Punkte und bleibt in den Top 100, da er wie schon vor einem Jahr im Achtelfinale der Swiss Indoors steht. Dort trifft er am Donnerstag auf den Sieger der Partie Casper Ruud gegen Alexander Bublik. (jos)

Das Programm von Dienstag

13:33 Uhr

23. Oktober

Die Ergebnisse von Montag

Jan-Lennard Struff (GER) - Christopher Eubanks (USA) 7:6, 6:4
Sebastian Baez (ARG) - Christopher O'Connell (Q/AUS) 6:7, 6:4, 6:3
Andy Murray (GBR) - Yannick Hanfmann (GER) 7:5, 6:4
Botic van de Zandschulp (Q/NED) - Roberto Bautista Agut (ESP) 5:7, 6:7, 6:2
Tomas Etcheverry (ARG) - Sebastian Korda (8/USA) 6:3, 1:6, 6:3

Doppel:

Harri Heliovaara/Mate Pavic (FIN/CRO) - Leandro Riedi/Dominic Stricker (WC/SUI) 6:4, 7:5.

Santiago Gonzalez/Edouard Roger-Vasselin (3/MEX/FRA) - Constantin Frantzen/Hendrik Jebens (Q/GER) 7:5, 7:6

Victor Vlad Cornea/Nikola Čačić (LL/SRB/RUM) - Mika Brunold/Marc-Andrea Hüsler (WC/SUI) 6:3, 7:6

23:24 Uhr

23. Oktober

Kein Schweizer-Doppel im Viertelfinale

Auf dem Papier sieht die Partie auf dem Court 1 nach einer klaren Sache aus: Die Doppelspezialisten Victor Cornea (ATP 66) und Nikola Čačić (ATP 74) fordern den Reinacher Mika Brunold (ATP 1169) und den Zürcher Marc-Andrea Hüsler (ATP 236). Den Favoriten reicht ein Break, um den ersten Satz für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz scheint die Messe gelesen: Die Schweizer liegen beim Stand von 4:4 bei eigenem Aufschlag mit 0:40 hinten. Anschliessend packt Hüsler die grosse Kelle aus und serviert bärenstark. Das lokale Duo gewinnt vier Punkte in Folge und rettet sich danach ins Tiebreak. Dort ist aber nach einem Minibreak zum dümmsten Zeitpunkt Endstation (6:3, 7:6). Somit scheidet auch das letzte Schweizer Doppel aus dem Turnier aus. (jos)

22:26 Uhr

23. Oktober

Etcheverry ringt Korda nieder

Der als Nummer 8 gesetzte US-Amerikaner Sebastian Korda (ATP 23) muss nach der ersten Runde bereits wieder seine Koffer packen. Er unterliegt dem Argentinier Tomas Etcheverry (ATP 32) in drei Sätzen (1:6, 6:3, 3:6). Diese Niederlage kommt überraschend, da Korda in der Vorwoche am ATP 1000er-Turnier in Shanghai noch bis in den Halbfinal vorgestossen ist. Etcheverry gelingt im ersten Satz bei erster Gelegenheit das Break, welches er in der Folge nicht mehr hergibt. Ein sichtlich angefressener Korda dreht anschliessend auf und breakt seinen Gegner im zweiten Satz gleich doppelt. Der dritte Satz entwickelt sich zu einem offenen Schlagabtausch mit besserem Ende für den Argentinier: Etcheverry gelingt das Break zum 5:3 und verwertet nach knapp zwei Stunden den ersten Matchball bei eigenem Aufschlag. Damit trifft er im Achtelfinal auf den dreifachen Grand-Slam-Sieger Andy Murray. (jos)

19:46 Uhr

23. Oktober

Brennwald schwört Basel die Treue

Roger Brennwald pocht bei seiner Eröffnungsrede auf Tradition
Bild: Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Anlässlich der traditionellen musikalischen Eröffnung des «Super Mondays» schwört Roger Brennwald der St. Jakobshalle die Treue. Dem Turnierdirektor wurde in vergangenen Jahren schon nachgesagt, dass er nach anderen Standorten Ausschau halten würde. Der 77-jährige bekennt sich in seiner Eröffnungsrede aber zu Basel: «Um die Zukunft nicht dem Zufall zu überlassen, ist der hiesige Standort gesetzt. Die Swiss Indoors gehört zu Basel, und Basel gehört zu den Swiss Indoors. Basel: The Name of the Game.» Anschliessend gab der Theater Chor Basel ein Best-of-Programm der letzten 15 Super Mondays zum Besten. Von Alvaro Soler über Amy Macdonald bis hin zu Montserrat Caballé war alles dabei. (jos)

18:34 Uhr

23. Oktober

Murray braucht über zwei Stunden

Andy Murray steht wie schon vor einem Jahr im Achtelfinale der Swiss Indoors.
Bild: Georgios Kefalas / EPA

Was für ein Spiel. Nach 2.19 Stunden zwang der dreifache Grand-Slam-Sieger Andy Murray (ATP 40) den Deutschen Yannick Hanfmann (ATP 51) in die Knie. Lange Ballwechsel, zahlreiche Einstände und gleich zweimal Break und Rebreak hintereinander prägten den Krimi zweier ähnlich starker Spieler. Doch am Ende hatte der Schotte das bessere Ende auf seiner Seite. Weil sich Murray und Hanfmann so lange Saures gaben, verzögerte sich die Eröffnungszeremonie um 30 Minuten. (jaw)

17:07 Uhr

23. Oktober

Djere zieht sich zurück

Am Samstag spielte Laslo Djere noch das Halbfinale von Stockholm, wo er dem späteren Sieger Gael Monfils unterlag. Am Montag erklärte der 28-jährige Serbe dann aber krankheitsbedingt forfait für die Swiss Indoors. Für die Nummer 39 der Welt rückt der Brasilianer Thiago Seyboth Wild als Lucky Loser nach und fordert am Dienstag den Niederländer Tallon Griekspoor. (jaw)

17:14 Uhr

23. Oktober

Stricker-Gegner Hassan: Ein Spätstarter mit doppelter Staatsbürgerschaft

Benjamin Hassan (ATP 161) heisst der Gegner der Schweizer Hoffnung Dominic Stricker am Dienstag. Der deutsche Qualifikant läuft bei der ATP seit 2022 unter der Flagge des Heimatlandes seiner Eltern: dem Libanon, für den Hassan seit 2018 auch Davis Cup spielt. Ein Fakt der dem 28-Jährigen nicht gefällt. Gegenüber dem Portal « Tennisnet » sagte er: «Ich habe beide Staatsbürgerschaften und meines Wissens darf die ATP das ohne meine Zustimmung auch nicht ändern.» Wirklich zu stören, scheint die Flaggenthematik den Deutschlibanesen allerdings nicht. Denn auch über ein Jahr nach der Ankündigung, dagegen vorzugehen, hat sich auf der ATP-Website nichts verändert. Dafür läuft es sportlich für den Spätstarter so gut wie noch nie. Nach seinem Debüt in einem ATP-Hauptfeld vor einer Woche in Stockholm folgt in Basel auch noch die Premiere in einem 500er-Turnier. Hassans Bilanz gegen Stricker ist positiv. Die bisherigen zwei Duelle der beiden gewann er 2022 in Heilbronn auf Sand, da Stricker nach verlorenem ersten Satz aufgeben musste. Und auch im Davis Cup in Biel konnte sich Hassan in zwei Sätzen durchsetzen. (jaw)

15:52 Uhr

23. Oktober

Das erste Einzel geht an Jan-Lennard Struff

Jan-Lennard Struff konnte ein umkämpftes Spiel gegen Christopher Eubanks gewinnen.
Bild: Claudio Thoma / freshfocus

Der Deutsche Jan-Lennard Struff (ATP 27) gewann das erste Einzel der Swiss Indoors Basel auf dem Centre Court. Gegen den nur leicht schlechter klassierten Amerikaner Christopher Eubanks siegte der 33-jährige Westfale in zwei Sätzen 7:6, 6:4. Die beiden aufschlagstarken Spieler brachten bis zum letzten Aufschlagspiel sämtlicher Servicegames durch, ehe dann Struff seinen sechsten Breakball der Partie, der gleichzeitig der vierte Matchball war, verwandelte. (jaw)

13:35 Uhr

23. Oktober

Schweizer Doppel macht Freude, verliert aber

Dominic Stricker und Leandro Riedi bestritten 2020 in Roland Garrso das Finale der Juniorenkonkurrenz der French Open. An den Swiss Indoors 2023 spielten sie zusammen Doppel.
Bild: Claudio De Capitani / freshfocus

Den Auftakt ins Hauptturnier machte am Montagmittag ein Schweizer Doppel. Die beiden 21-jährigen Dominic Stricker und Leandro Riedi duellierten sich mit dem erfahrenen finnisch-kroatischen Duo Heliovaara/Pavic. Die Stimmung auf dem bis auf den letzten Platz besetzten Court 1 war gut und das Schweizer Duo konnte vor allem im zweiten Satz auch gut mithalten. Doch trotz Breakführung setzte sich am Ende die Erfahrung durch. Heliovaara/Pavic siegten 6:4, 7:5. Für Riedi (am Mittwoch gegen Titelverteidiger Félix Auger-Aliassime) und Stricker (am Dienstag gegen den deutschen Qualifikanten Benjamin Hassan) geht es damit nur noch im Einzel weiter. (jaw)

19:39 Uhr

22. Oktober

Die Gegner von Wawrinka und Stricker stehen fest

Sie mussten bis nach der Qualifikation warten, doch jetzt wissen die beiden Schweizer Stan Wawrinka (ATP 46) und Dominic Sticker (ATP 90), auf welche Gegner sie am Dienstag treffen. Wawrinka bekommt es mit dem Russen Alexander Shevchenko (ATP 84) zu tun. Stricker trifft auf den Deutschen Benjamin Hassan (ATP 161). (jaw)

Hier gehts zum Draw

19:50 Uhr

22. Oktober

Alexander Bublik reist mit Turniersieg an

Alexander Bublik besiegte am Sonntag im Finale von Antwerpen den Franzosen Arthur Fils in zwei Sätzen.
Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Vor einem Jahr reisten mit Holger Rune (Stockholm), Félix Auger-Aliassime (Antwerpen) und Lorenzo Musetti (Neapel) drei Turniersieger nach dem Gewinn am Sonntag mit ordentlich Selbstvertrauen nach Basel weiter. In diesem Jahr gewann mit dem Kasachen Alexander Bublik in Antwerpen nur ein Spieler in der Vorwoche ein Turnier. Marcos Giron und Miomir Kecmanovic standen am Samstag noch im Halbfinale und werden darum wie auch Bublik frühestens am Dienstag oder Mittwoch ins Turnier eingreifen. (jaw)

16:47 Uhr

22. Oktober

Das Programm von Montag

Nach der Absage von Carlos Alcaraz haben sich die Swiss Indoors entschieden, dem Amerikaner Sebastian Korda (ATP 32) das Abendspiel am Montag zu geben. Nach der Eröffnungszeremonie, an der auch der Theaterchor Basel auftritt, bekommt es der 23-Jährige mit dem Argentinier Tomas Etcheverry (ATP 31) zu tun. Bereits am Montagnachmittag duellieren sich ab 14 Uhr die beiden Deutschen Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann mit Christopher Eubanks respektive Andy Murray. (jaw)

16:44 Uhr

22. Oktober

Die Ergebnisse der zweiten Qualifikationsrunde

Einzel:
Botic van de Zandschulp (3/NED)
- Arthur Rinderknech (7/FRA) 7:6, 6:3
Christopher O’Connell (1/AUS) - Thiago Seyboth Wild (5/BRA) 7:6, 7:6
Alexander Shevchenko (8/RUS) - Remy Bertola (WC/SUI) - 6:3, 7:5
Benjamin Hassan (GER) - Dominic Koepfer (6/GER) 6:2, 2:6, 6:4.

Doppel :
Constantin Frantzen/Hendrik Jebens (2/GER) - Nikola Cacic/Victor Vlad (1/SRB/ROM) 6:3 6:4

16:49 Uhr

22. Oktober

Bertola scheidet als letzter Schweizer Qualifikant aus

Remy Bertola schnuppert an der Sensation, muss sich aber geschlagen geben
Bild: Foto: Urs Lindt/freshfocus

Der 25-jährige Tessiner wurde mit einer Wildcard ins Qualifikationstableau aufgenommen und konnte gestern mit einem Sieg gegen Pedro Cachin (ATP 71) für einen Exploit sorgen. Die grosse Sensation bleibt jedoch aus: Remy Bertola (ATP 375) verliert in der finalen Runde der Qualifikation gegen Alexander Shevchenko (ATP 84) in zwei Sätzen (3:6, 5:7). Der Schweizer gewann dabei beinahe einen Satz, konnte aber bei eigenem Aufschlag im zweiten Satz ein Satzball nicht nutzen. Somit steht fest, dass Stan Wawrinka, Dominic Stricker und Leandro Riedi die einzigen Schweizer im Haupttableau sein werden. (jos)

15:06 Uhr

22. Oktober

Die ersten Tickets fürs Hauptfeld sind vergeben

Zwei der vier Qualifikationsplätze im Hauptfeld sind besetzt: Botic van de Zandschulp (NED) und Christopher O’Connell (AUS) setzen sich in der zweiten Runde durch und stehen somit im Haupttableau. Ihre Gegner werden ihnen heute Abend zugelost. Sowohl Dominic Stricker als auch Stan Wawrinka treffen in ihren ersten Spielen auf einen Qualifikanten. (jos)

22:29 Uhr

21. Oktober

Das Programm von Sonntag

21:00 Uhr

21. Oktober

Die Ergebnisse der Qualifikation

Einzel:

Christopher O'Connell (1/AUS)
- Maxime Cressy (USA) 7:6, 7:5
Thiago Seyboth Wild (5/BRA) - Michael Mmoh (USA) 7:5, 4:6, 6:3
Alexander Shevchenko (8/RUS) - Fabio Fognini (ITA) 6:4, 5:7, 6:0
Benjamin Hassan (GER) - Hamad Medjedovic (SRB) 6:2, 5:7, 7:6
Botic van de Zandschulp (3/NED) - Mika Brunold (WC/SUI) 6:1, 7:6
Remy Bertola (WC/SUI) - Pedro Cachin (4/ARG) 6:3, 3:6, 6:4
Arthur Rinderknech (7/FRA) - Marc-Andrea Hüsler (WC/SUI) 6:4, 6:3
Dominic Koepfer (6/GER) - Sumit Nagal (IND) 3:6, 6:1, 7:6

Doppel:

Nikola Cacic/Victor Vlad (1/SRB/ROM)
- Remy Bertola/Jan Sebesta (WC/SUI) 6:1 7:6.
Constantin Frantzen/Hendrik Jebens (2 GER) - Finn Reynolds/Roy Stepanov (NZL/ISR) 6:3 6:4.

18:58 Uhr

21. oktober

Hüsler verliert in der ersten Runde

Marc-Andrea Hüsler muss sich trotz grosser Gegenwehr geschlagen geben.
Bild: Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Der Center Court erweist sich als schwieriges Pflaster für die Schweizer Qualifikanten. Nach Mika Brunold scheitert auch Marc-Andrea Hüsler unter den Scheinwerfern der St. Jakobshalle. Der Linkshänder verliert gegen Arthur Rinderknech (FRA) in zwei Sätzen (4:6, 3:6). Der Schweizer wird zwei Mal gebreakt und kommt selber zu keiner Breakchance. Hüsler trauert nach dem Spiel dem verpassten Erfolgsmoment an den Swiss Indoors hinterher: «Die Enttäuschung ist gross, ich spielte nicht schlecht und kann mir nichts vorwerfen. Mein Gegner war heute einfach besser». Somit steht Remy Bertola als einziger von drei Schweizern in der zweiten Qualifikationsrunde. (jos)

18:17 Uhr

21. Oktober

Bertola setzt ein Ausrufezeichen

Remy Bertola wahrt die Chance auf den Einzug ins Haupttableau.
Bild: Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Der 25-jährige Tessiner Remy Bertola (ATP 371), welcher mit einer Wildcard ins Qualifikationstableau aufgenommen wurde, gewinnt in der ersten Runde in einem umkämpften Spiel gegen den Argentinier Pedro Cachin (ATP 71) mit 6:3, 3:6, 6:4. Der Schweizer ist ein Sieg vom Einzug ins Haupttableau entfernt und trifft morgen auf den Russen Alexander Shevchenko (ATP 84). (jos)

17:33 Uhr

21. Oktober

Brunold schafft es bis ins Tiebreak, scheidet aber aus

Mika Brunold schnupperte erstmals ATP-500-Luft.
Bild: André Ferreira

Der 19-jährige Reinacher (ATP 561) erhielt als Baselbieter Tennishoffnung eine Wildcard fürs Qualifikationstableau und muss in der ersten Runde gegen Botic van de Zandschulp (NED) ran. Brunold verliert gegen den Niederländer, der in der Weltrangliste um beinahe 500 Plätze besser klassiert ist, den ersten Satz klar mit 6:1. Im zweiten Satz schlägt der Schweizer beim Stand von 5:4 zum Satzgewinn auf, kassiert dann aber das Break und muss sich schliesslich doch im Tiebreak geschlagen geben. Brunold kann in einem verrückten Spiel mit insgesamt acht Breaks das Niveau lange mithalten und darf sich somit über eine geglückte Swiss-Indoors-Premiere freuen. (jos)

16:30 Uhr

21. Oktober

Stricker freut sich auf das Heimturnier

Dominic Stricker ist dank einer Wildcard im Haupttableau der Swiss Indoors. Vor einem Jahr gewann der Schweizer in Basel eine Partie.
Bild: Peter Schneider / KEYSTONE

Seit dem Achtelfinale an den US Open hat der Berner Dominic Stricker auf der ATP Tour kein Spiel mehr gewonnen. Nach Basel reist der 21-Jährige mit vier Niederlagen in Serie. «Es war nicht einfach seit dem US Open», sagt Stricker an der Pressekonferenz vor dem Turnier. Es sei neu gewesen, mit dem gesteigerten Rummel umzugehen. «Es fehlten zuletzt ein paar Prozent», sagt Stricker. In Basel geht er zuversichtlich ins Turnier. «Vor Antwerpen war ich etwas krank, aber jetzt fühle ich mich super. Ich freue mich auf den nächsten Auftritt auf dem Basler Centre Court, an den ich aus dem vergangenen Jahr gute Erinnerungen habe.» (jaw)

15:58 Uhr

21. Oktober

Die Auslosung

Soeben wurde in der St. Jakobhalle das Haupttableau ausgelost. Die beiden Schweizer Stan Wawrinka und Dominic Stricker treffen dabei beide auf einen Qualifikanten. Leandro Riedi wurde in der ersten Runde dem Titelverteidiger Félix Auger-Aliassime zugelost. Noch ist unklar, wann genau die Partien stattfinden. Sicher ist nur, dass die beiden Topgesetzten Skandinavier Holger Rune und Casper Ruud frühestens am Dienstag ins Turnier eingreifen, da ihre Gegner Miomir Kecmanovic und Alexander Bublik aktuell noch an anderen Turnieren spielen. (jaw)

13:03 Uhr

21. Oktober

Zwei Schweizer Doppel im Hauptfeld

Die Auslosung für die Doppel-Konkurrenz ist bereits vorbei. Mit im Tableau sind auch zwei Schweizer Wildcard-Doppel. Der 19-jährige Reinacher Mika Brunold spielt an der Seite von Marc-Andrea Hüsler. Und Leandro Riedi spielt zusammen mit Dominic Stricker. (jaw)

20:11 Uhr

20. OktoBer

Das Programm von Samstag

Der 36-jährige Italiener Fabio Fognini hat bereits acht Titel auf der Tour gewonnen. Doch unterdessen ist er nur noch die Nummer 122 der Welt.
Bild: Mark Lyons / EPA

Am Samstag starten die Swiss Indoors Basel mit der Qualifikation. Neben den drei Schweizer Wildcards Mika Brunold, Marc-Andrea Hüsler und Remy Bertola sind auch Fabio Fognini aus Italien und Dominic Koepfer aus Deutschland Teil der 16 Spieler, die in diesem Jahr an der Qualifikation teilnehmen. (jaw)

Das Programm von Samstag:

Centre Court:

Court 1:

15:54 Uhr

20. Oktober

Zwei Nachrücker und eine weitere Absage

Am Freitag hat auch der Spanier Alejandro Davidovich Fokina (ATP 26) für die Swiss Indoors Forfait erklärt. Weil das Turnier zudem auf die A+-Wildcard, die an einen Top 20 Spieler vom selben Kontinent gehen könnte, verzichtet, rutschen mit dem Deutschen Yannick Hanfmann (ATP 56) und dem Serben Dusan Lajovic (ATP 51) zwei weitere Spieler via Weltrangliste ins Hauptfeld nach. Damit bleiben die Swiss Indoors 2022 die Ausgabe des Turniers mit der höchsten Leistungsdichte. Damals lag der Cut bei Weltranglistenrang 51. (jaw)

14:45 Uhr

19. Oktober

Boris Becker als Coach in Basel

Boris Becker hat einen neuen Job.
Bild: Alberto Pezzali / AP

Die 55-jährige Tennis-Legende wird als Trainer vom dänischen Holger Rune an den Swiss Indoors engagiert sein. In Basel wird Boris Becker erstmals als Coach für den Topspieler (ATP 6) fungieren und sieht in diesem wie er im Podcast ‹Das Gelbe vom Ball› sagt, «ein Rohdiamant, der Schliff braucht.» Der Deutsche hat diesen Schliff Novak Djokovic von 2013 bis 2016 als dessen Coach zweifellos erfolgreich verpasst. (cop)

19:45 Uhr

18. Oktober

Die Hauptattraktion sagt ab

Der 20-jährige Shooting Star Carlos Alcaraz kann in diesem Jahr nicht in Basel spielen.
Bild: Marc Schumacher / freshfocus

Herber Schlag für die Swiss Indoors. Carlos Alcaraz hat das Basler ATP-500er-Turnier am Mittwoch informiert, dass er wegen einer Verletzung am linken Fuss und Problemen im Bereich der Gesässmuskulatur nicht in der kommenden Woche in der St. Jakobshalle spielen kann. Damit fehlt die spanische Nummer 2 der Welt und damit die Hauptattraktion in diesem Jahr in Basel.

Turnierdirektor Roger Brennwald sagt mit grossem Bedauern: «Eine solche Nachricht, wie wir sie auch aus früheren Jahren kennen, trifft uns natürlich schwer. Aber verletzungsbedingte Absagen liegen nicht in unserer Macht. Zum Glück ist das Turnier dieses Jahr in der Dichte hervorragend besetzt. Eine spannende Auseinandersetzung mit 15 Spielern aus den Top 30 der Welt ist trotzdem.»

Von der Absage profitiert ein Schweizer. Der 21-jährige Frauenfelder Leandro Riedi (ATP 159) erbt so die Wildcard von Stan Wawrinka (ATP 46), der durch die Absage direkt ins Hauptfeld gerutscht ist. (jaw)

19:03 Uhr

18. Oktober

19-jähriger Reinacher spielt die Qualifikation

Der erst 19-jährige Mika Brunold (ATP 561) aus Reinach darf am Samstag zum ersten Mal an der Qualifikation der Swiss Indoors teilnehmen. Wie auch der Zürcher Marc-Andrea Hüsler (ATP 171) und der Tessiner Remy Bertola (ATP 437) bekommt er für die Qualifikation eine Wildcard. Damit stehen mit den drei fürs Haupttableau gesetzten Stan Wawrinka, Dominic Stricker und Leandro Riedi in diesem Jahr sechs Schweizer in Basel im Einsatz. (jaw)

16:43 Uhr

17. Oktober

Die dritte Wildcard geht an den Titelverteidiger

Félix Auger-Aliassime bekommt die dritte Wildcard der Swiss Indoors Basel 2023
Bild: Darryl Dyck / AP

Das Rätsel um den auf der Entry List fehlenden Titelverteidiger ist gelöst. Félix Auger-Aliassime (ATP 19) hat sich tatsächlich zu spät eingeschrieben. Doch der 23-jährige Kanadier wird dennoch in Basel die Mission Titelverteidigung in Angriff nehmen, denn die Organisatoren haben ihm am Dienstag die dritte Wildcard gegeben. Die beiden Schweizer Stan Wawrinka und Dominic Stricker hatten bereits zuvor die Sondereinladung ins Hauptfeld erhalten. Damit haben die am Samstag mit der Qualifikation startenden Swiss Indoors alle drei Wildcards vergeben. Der 21-jährige Frauenfelder Leandro Riedi (ATP 159) wird somit nicht die in Aussicht gestellte Wildcard erhalten und könnte lediglich von einer Einladung für die Qualifikation profitieren. (jaw)

10:08 Uhr

16. OktoBer

Ein erster grosser Name zieht sich zurück

25.10.2016; Basel; Tennis - Swiss Indoors 2016; Milos Raonic (CAN) (Daniela Frutiger/freshfocus)
Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus / freshfocus

Milos Raonic hat zwischen 2011 und 2016 acht ATP-Turniere gewonnen. Der aufschlagstarke Kanadier stand 2016 im Finale von Wimbledon und war kurz darauf die Nummer 3 der Welt. Aktuell ist der 32-Jährige nur noch die Nummer 325. Verletzungen warfen Raonic immer wieder zurück. Eigentlich hätte er 2023 mit einem Protected Ranking in Basel spielen wollen. Doch daraus wird jetzt nicht. Raonic hat sich offiziell vom Turnier zurückgezogen. Es kursieren sogar Gerüchte, dass der Körper des Kanadiers ein Fortführen der Tenniskarriere nicht mehr zulässt und Raonic schon bald sein Karriereende bekannt geben könnte. (jaw)

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