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Autobahn A4

Zwischen Brunnen und Schwyz war ein Geisterfahrer unterwegs

Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert: Auf der A4 von Brunnen nach Seewen war am Mittwochabend ein Falschfahrer unterwegs. Die Polizei konnte ihn stoppen. 
Hier fuhr der Albaner links statt rechts vorbei.
Bild: Google Street View

Am Mittwochabend, kurz nach 21 Uhr, meldeten mehrere Personen der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz, dass ihnen auf der Autobahn A4 zwischen Brunnen und Schwyz ein Falschfahrer entgegengekommen sei. Eine Patrouille der Kantonspolizei Schwyz konnte das Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen kurz darauf bei der Autobahnausfahrt in Goldau anhalten und kontrollieren.

Der Beschuldigte gab zu, von Süden kommend nach dem Mositunnel die doppelte Sicherheitslinie überquert zu haben und als Falschfahrer auf der Autobahn Richtung Zürich weitergefahren zu sein. In Seewen verliess er die A4 über die Autobahneinfahrt. Von dort setzte er die Fahrt korrekt auf der Autobahn Richtung Zürich fort, bis er in Goldau durch die Polizei angehalten wurde.

Die Fahrerlaubnis für die Schweiz wurde dem 35-jährigen albanischen Staatsangehörigen sofort aberkannt. Zudem wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz ein Bussendepositum ausgesprochen, wie die Schwyzer Polizei schreibt.

Auch im Raum Ausserschwyz war zum Start ins neue Jahr ein Geisterfahrer unterwegs. Am 13. Februar um 20.15 Uhr, hat eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Autobahn A3, zwischen Autobahnausfahrt Niederurnen und dem Tunnelportal bei Weesen ein gefährliches Fahrmanöver vollführt.

Nach Informationen der Kantonspolizei Glarus war die unbekannte Person mit ihrem Auto auf dem Zubringer in allgemeine Richtung A3 unterwegs. Vor der Verzweigung zur Auffahrt wählte sie aus unbekannten Gründen die falsche Spur und geriet auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf die Gegenfahrbahn. Nach über 2,5 Kilometern bemerkte die unbekannte Person den Irrtum und wendete das Fahrzeug bei einer Nische. Anschliessend setzte sie die Fahrt in Richtung Zürich fort.

Hinweise im Zusammenhang mit diesem gefährlichen Fahrmanöver und der Identität der Fahrzeuglenkerin bzw. des Fahrzeuglenkers sind an die Kantonspolizei Glarus, Telefon 055 645 66 66, zu richten. gh

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