«Turpnä» und «Ischä» in Rothenthurm

Tiefer Blick in eine andere Zeit

Der Lokalhistoriker Albert Marty erzählte im Forum Schweizer Geschichte Schwyz, wie in Rothenthurm das Hochmoor abgetragen und die Biber zur Eisgewinnung gestaut wurde.
Albert Marty mit einem Bild, auf dem ersichtlich ist, wie tief das Hochmoor in Rothenthurm bis vor 50 Jahren noch für das «Turpnä» abgetragen wurde.
Foto: Franz Steinegger

Wer heute ohne Erlaubnis auch nur schon einen Spaten voll Hochmoor in Rothenthurm abbaut, wird drakonisch bestraft. Umso eindrücklicher die Schilderungen des Einheimischen Albert Marty. Ende des 19. Jahrhunderts und während der beiden Weltkriege – als der Kohleimport stockte – wurde an diesem Natur- und Landschaftsgut, das (heute) unter eidgenössischem Schutz steht, Raubbau getrieben.

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