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Abstimmungen

So entschieden die Schwyzerinnen und Schwyzer über die Sachgeschäfte

Das Stimmvolk im Kanton Schwyz hat am Sonntag an der Urne auch über diverse Sachgeschäfte zu bestimmen. Das Neuste im Überblick, gespick mit Splittern aus dem Wahlzentrum.
Das Hallenbad in Rothenthurm kann saniert werden.
Bild: Andreas Seeholzer

In Arth wird das Baureglement angepasst. Bald braucht es nicht mehr für jede Wohnung einen Parkplatz.

In Rothenthurm ist die Ausgabenbewilligung von 4,875 Millionen Franken für das sanierungsbedürftige Hallenbad mit 1037 gegen 119 Stimmen klar gutgeheissen worden.

In Gersau stimmte die Mehrheit der Stimmberechtigten der Umwandlung des Bezirksdarlehens von 700 000 Franken in Burggeist-Aktien zu. Bei 1033 gültigen Stimmen waren 579 für und 454 gegen die Umwandlung. Wieder scheitert die Ausgabenbewilligung zum Bau der Schutzbauten Stockbachrunse. 559 Nein standen 461 Ja gegenüber.

In der Gemeinde Muotathal wurde die Sanierung des Altersheims Buobenmatt für 5,6 Millionen Franken mit 1532 gegen 226 Stimmen deutlich angenommen.

In Sattel ist die Ausgabenbewilligung von 4,2 Millionen Franken für den Bau von altersgerechten Wohnungen auf dem «Swisscom»-Areal» mit 65,80 Prozent der Stimmen angenommen worden.

Die Stimmbürgerschaft des Bezirks Schwyz hat dem Hochwasserschutz und Geschiebesanierung Teufbach – Starzlen, Muotathal mit 85,29 Prozent zugestimmt.

Splitter am Rand des Wahl- und Abstimmungssonntags: Bei den Reichen lernt man hausen

Bei den Reichen lernt man sparen. Dass an diesem Sprichwort viel Wahres dran ist, wurde gestern einmal mehr deutlich. Der Schwyzer Sparkurs war denn auch dieses Jahr unter den Medienschaffenden im Wahlzentrum ein Thema. Zwar ist ein grosses Angebot an Getränken, Süssigkeiten oder Sandwiches vorhanden. Doch im Kanton Schwyz müssen die Leute im Wahlzentrum dafür bezahlen. In anderen Kantonen werde das vom Kanton jeweils spendiert – wissen die «Auswärtigen». 

Einmal mehr musste auf Einsiedeln gewartet werden

Man könnte meinen, Einsiedeln wäre eine Grossstadt. Wie schon häufig galt es auch dieses Mal wieder, lange zu warten, bis dort die Wahlresultate gezählt und unter Dach waren. Im Voraus vermutete man noch, dass wenigstens die Resultate für die Regierungsratswahlen zwischen 15.30 und 16 Uhr vorliegen könnten. In Tat und Wahrheit dauerte es dann noch viel länger. Erst kurz vor 18 Uhr konnte Landschreiber Mathias Brun die genauen Zahlen vorlegen. Weil es so lange dauerte, wurden die Kantonsrats- und Regierungsratswahlergebnisse gleich miteinander präsentiert. 

Die SVP verpasste fast die Wahlfeier

Dass die Auszählerei so lange dauerte, hatte handfeste Folgen. Zum einen leerte sich das Wahlzentrum mit der Zeit so stark, dass man nicht mehr sicher war, ob am Schluss überhaupt noch jemand vor Ort sein würde. Besonders betroffen war die SVP. Sie kam fast zu spät zur Wahlfeier. Diese war nämlich auf 17 Uhr im Restaurant Bauernhof in Seewen angesetzt. Die SVPler verliessen deshalb nach und nach den Raum.  g/a

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