Die Krise läst sich nicht einfach wegbauen

KANTON SCHWYZ ⋅ Um die unter der Coronakrise leidende Konjunktur anzukurbeln, kann der Kanton Schwyz nicht kurzfristig seine Investitionen hochfahren. Dies schreibt das Baudepartement zu einer Anregung der SP. Es begründete dies mit der komplexen Projektplanung und den Einsprachemöglichkeiten.

06. August 2020, 10:33

Kantonsrat Leo Camenzind (SP) wollte mit einer kleinen Anfrage in Erfahrung bringen, ob der Kanton nicht kurz- und mittelfristig die jährlichen Investitionen hochfahren könnte. Er erinnerte daran, dass der Kanton in der Vergangenheit seine Investitionsziele verfehlt habe. Investitionen hätten aber grosse Auswirkungen auf die Situation der Unternehmen und des Arbeitsmarkts.

Das Baudepartement hält fest, dass eine kurz- und mittelfristige Steigerung des Investitionsvolumens kaum möglich sei. Der Prozess von der Planung bis zur Ausführung eines Bauprojekts sei komplex und langwierig, dies auch wegen der Einsprachemöglichkeiten oder wegen Landerwerbsverhandlungen. Es lägen auch keine Personalressourcen brach, die sofort für zusätzliche Projekte eingesetzt werden könnten. (sda)


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