Tragisches Ende einer Töfftour

WEGGIS ⋅ Auf der Umfahrungsstrasse in Weggis hat sich am Freitagnachmittag ein schlimmer Verkehrsunfall ereignet. Für einen 55-jährigen Töfffahrer kam jede Hilfe zu spät. Seine Kollegen mussten psychologisch betreut werden.

Aktualisiert: 
06.08.2022, 09:00
05. August 2022, 17:44

Wie ein «Bote»-Leser berichtet, habe sich auf der Umfahrungstrasse in Weggis am Freitagnachmittag vor 17 Uhr ein Verkehrsunfall mit tragischen Folgen ereignet. Eine Töffgruppe war von Greppen her unterwegs Richtung Vitznau. Nach dem Tunnel unterhalb der Rigistrasse fuhr der vorausfahrende Motorradlenker eingangs einer Rechtskurve geradeaus weiter.

Die Maschine geriet auf die Gegenfahrbahn und fuhr im Gras mehrere Meter den Hang hinauf. Der Töfffahrer blieb in der Wiese liegen. Der nachfolgende Motorradlenker folgte dem Töff und leitete sofort Reanimationsversuche ein. Auch die anderen Angehörigen der Töffgruppe hielten an und versuchten zu helfen.

Kurze Zeit später kam der Rettungsdienst Küssnacht mit seiner Ambulanz vor Ort. Die Rega landete auf der Wiese. Auch die Feuerwehr der Seegemeinden rückte aus und regelte den Verkehr. Die Umfahrungsstrasse konnte an der Unfallstelle vorübergehend nur einspurig befahren werden.

Nach einer Stunde flog der Helikopter der Rettungsflugwacht zurück zur Basis. Die Luzerner Polizei erstellte im Wiesland einen Sichtschutz und nahm ihre Ermittlungen auf. Am Samstagmorgen teilte die Luzerner Polizei mit, der 55-jährige Lenker sei noch auf der Unfallstelle verstorben. Man geht von einer medizinischen Ursache aus. Laut Polizeiangaben habe man zur Betreuung der Töffgruppe die Notfallseelsorge beziehungsweise das Careteam Luzern aufgeboten. gh


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