Küssnachter Lebensretter gesucht

FIRST RESPONDER ⋅ Diese App kann Leben retten. Das Einzugsgebiet der «Firstresponder Zentralschweiz» wurde erweitert. Neu können auch Helfer aus dem Bezirk Küssnacht übers Smartphone alarmiert werden.

11. August 2020, 11:42

Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Geht auf der Sanitätsnotruf-Zentrale 144 im Luzerner Kantonsspital ein Alarm aus dem Bezirk Küssnacht ein, kann jetzt noch schneller Hilfe organisiert werden.

Seit Juni bietet der Sanitätsnotruf 144 über die Smartphone-App «Firstresponder Zentralschweiz» auch im Bezirk Küssnacht nach Möglichkeit einen Ersthelfer in unmittelbarer Nähe auf. Ein First Responder ist allenfalls noch vor dem Rettungsdienst vor Ort und kann lebensrettende Massnahmen einleiten.

Jeder kann ehrenamtlich helfen und sich als First Responder registrieren. Voraussetzung ist die Absolvierung eines BLS-AED-Kurses. Hier lernt man etwa die Bedienung der Defibrillatoren kennen, die mittlerweile im Bezirk Küssnacht an über einem Dutzend Standorten bereitstehen.

Aktuell sind auf der App «Firstresponder Zentralschweiz» gut 1120 Innerschweizer First Responder aufgeschaltet und können durch die Zentrale des Sanitätsnotrufs alarmiert werden.

Patrick Knöpfel, Regionenmaster First Responder System Zentralschweiz und Rettungssanitäter beim Rettungsdienst Küssnacht, hofft, dass sich auch im Bezirk Küssnacht viele Helferinnen und Helfer melden werden: «Ziel ist es, die Überlebenschancen bei einem Herzkreislaufstillstand um mehr als 50 Prozent zu verbessern.» gh

Weitere Informationen zum First Responder System Zentralschweiz hier


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