Die Lawinengefahr ist wieder hoch

REGION ⋅ In der Urschweiz hatte sich in der Nacht auf Sonntag die Lawinensituation vorübergehend entspannt, die Gefahr war von «gross» auf «erheblich» zurückgestuft worden. Am Sonntagnachmittag wurde wieder Gefahrenstufe «gross» ausgerufen. Die Strecke Oberhof–Innerthal bleibt weiterin wegen Lawinengefahr gesperrt, teilen die Verkehrsdienste mit.

Aktualisiert: 
17.01.2021, 18:00
17. Januar 2021, 11:38

Nach einer temporären Entspannung ist im aktuellen Nachmittagsbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung wieder von einer grossen Lawinengefahr für den südlichen Teil des Kantons Schwyz die Rede. Auch am Sonntag hat es tagsüber es in der Region wieder verbreitet geschneit, wenn auch nicht mehr so heftig wie an den Vortagen. Am Sonntagmorgen war die ganze Urschweiz der tieferen Gefahrenstufe «erheblich» zugeordnet worden. Inzwischen hat sich die Lage wieder geändert.

Update Sonntag, 18.30 Uhr: Strassenzustand Kanton Uri

Die Strecke Hospental – Realp konnte am Sonntag um 12.00 Uhr vorübergehend für den Verkehr geöffnet werden. Aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen ist die Strasse ab 21.30 Uhr wieder gesperrt. Am Montagvormittag wird eine Neubeurteilung stattfinden.

Die Strasse Seedorf – Bauen konnte am Sonntag, wie geplant, für vier Zeitfenster von je 15 Minuten freigegeben werden. Ab 17.15 Uhr gilt eine Nachtsperrung. Für Montag wurden drei Zeitfenster definiert, in welchen eine kontrollierte Durchfahrt möglich ist: 6 Uhr bis 8 Uhr, 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr und 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Über das weitere Verkehrsregime wird am Montagnachmittag ab 14 Uhr entschieden. Für Fussgänger bleibt der Durchgang bis auf weiteres gesperrt.

Die Strasse Wassen – Meien konnte um 9 Uhr vorübergehend für den Verkehr freigeben werden. Seit 16 Uhr ist die Strecke wieder gesperrt (Nachtsperrung). Eine Neubeurteilung erfolgt am Montagvormittag um 9 Uhr.

Weiterhin gesperrt bleiben (Neubeurteilungen am Montag):

Meien – Färnigen

Linthal – Urnerboden (gh/sda)


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