Die A4 war hoffnungslos überlastet

GOLDAU-SISIKON ⋅ Das war der Tipp des Tages für den Lokalverkehr. Die Autobahn in Richtung Süd durch den Schwyzer Talkessel unbedingt meiden. Sonst wäre man im Auffahrtstau gelandet.

Aktualisiert: 
22.05.2020, 11:00
21. Mai 2020, 12:25

In Massen pilgerten die Deutschschweizer heute an Auffahrt ins Freie, auch via die A4 durch den Schwyzer Talkessel. Die Polizei hatte Dosierungspunkte eingerichtet, damit der Verkehr wenigstens am Gotthard einigermassen rollt.

Das heisst: Der Stau verlagerte sich auch in unsere Region. Am Donnerstagvormittag startete die Blechlawine auf der Höhe Steinen und erstreckt sich durch den Baustellenbereich bis zur Ausfahrt Brunnen. Dort wurde der Verkehr aufgehalten und im Tröpfchensystem durch den Mosi-Tunnel gelassen.

Auf der Axenstrasse ging dann gemäss der Staukarte von Google Maps die Warterei weiter. Erst ab Sisikon lief der Verkehr flüssiger. Gemäss dem Kartendienst hätte eine Fahrt von Goldau nach Sisikon in der Kolonne am Mittag eine Stunde und fünf Minuten gedauert. Im Verlauf des Nachmittags entspannte sich die Verkehrslage.

Viele hiesige Verkehrsteilnehmer hatten schon zuvor den Stau-Braten gerochen und wichen auf die Hauptstrassen aus. Auch da und dort, speziell rund um Brunnen, kam es zu Rückstau. Ausserdem ereignete sich über den Mittag vor dem Bahnhof Brunnen, Verzweigung Wylenstrasse, ein Velounfall mit einem Verletzten. Der Verkehr über den Viadukt lief vorübergehend nur einspurig.

Die Kantonspolizei Schwyz teilte via Twitter am frühen Donnerstagnachmittag weiter mit, aktuell seien die Parkplätze an diversen Ausflugzielen wie etwa auf der Seebodenalp, der Sattelegg sowie um den Wägitalersee vollständig besetzt. Die Webcam auf der Ibergeregg zeigte ebenfalls, kaum mehr ein Parkplatz ist frei. gh


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