Filmpreis für zwei Innerschwyzer

SCHWYZ/ARTH ⋅ Die Albert Koechlin Stiftung hat zwölf Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme ausgezeichnet. Prämiert wurden unter anderem zwei Filmemacher aus Arth und Schwyz.

16. Januar 2017, 11:38

Eine Fachjury, bestehend aus Christoph Lichtin, Leiter Kantonale Museen, den Filmschaffenden Sabine Boss und Christian Frei, Produzent Peter-Christian Fueter und Schauspieler Hans-Peter Müller-Drossaart, hat anlässlich des 1. Innerschweizer Filmpreises aus 33 Eingaben zwölf Filme ausgezeichnet. Es sind dies:

  • Alleinerziehende Väter. Regie: Ursula Brunner, Luzern, Dokumentarfilm, 50 Minuten, 2016
  • Das Mädchen vom Änziloch. Regie: Alice Schmid, Romoos, Dokumentarfilm, 87 Minuten, 2016
  • Die Brücke über den Fluss. Regie: Jadwiga Kowalska, Luzern, Animationsfilm, 6 Minuten, 2016
  • Die weisse Arche. Regie: Edwin Beeler, Eschenbach, Dokumentarfilm, 89 Minuten, 2016
  • En La Boca. Regie: Matteo Gariglio, Luzern, Dokumentarfilm, 26 Minuten, 2016
  • Geislemacher. Co-Regie: Silvio Ketterer, Arth, Dokumentarfilm, 36 Minuten, 2016
  • Gotthard. Produktion: Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli, Luzern, Spielfilm, 180 Minuten, 2016
  • Heidi. Produktion: Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli, Luzern, Spielfilm, 106 Minuten, 2015
  • Heimatland. Co-Regie: Michael Krummenacher, Schwyz, Spielfilm, 99 Minuten, 2015
  • Immersion. Regie: Lalita Brunner, Emmenbrücke, Animationsfilm, 4 Minuten, 2016
  • Ivan’s Need. Co-Regie: Veronica Lingg, Emmenbrücke, Animationsfilm, 7 Minuten, 2015
  • RAKIJADA - Distillated Village Tales. Regie: Nikola Ilic, Luzern, Dokumentarfilm, 19 Minuten, 2016

Flme einreichen konnten sowohl professionelle Filmschaffende wie auch künftige Filmschaffende und Produktionsfirmen, die ihren Sitz in den Kantonen Luzern, Schwyz, Nidwalden, Uri oder Obwalden haben. Alle ausgezeichneten Filme werden am 4./5. März in den Kinos Stattkino und Bourbaki in Luzern anlässlich der ersten Austragung des Innerschweizer Filmpreises öffentlich aufgeführt.

Die Jury sprach sich zudem für die Vergabe eines Ehrenpreises an den Innerschweizer Filmemacher Erich Langjahr aus. Sein grösster Erfolg war 2003 der Film «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend». Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise, darunter 2003 den Schweizer Filmpreis als besten Dokumentarfilm.

Spezialpreise für den Schnitt erhalten Thais Odermatt für den Film «En La Boca» (Regie: Matteo Gariglio, Dokumentarfilm, 2016) sowie Oswald Schwander für das Sounddesign im Film «Imagine Waking Up Tomorrow And All Music Has Disappeard» (Regie: Stefan Schwietert, Dokumentarfilm, 2015).

Hinweis: Die Preisverleihung findet am 4. März statt. Die Höhe der Förderpreise und die Gewinner einer besonderen Hervorhebung werden erst an der Preisübergabe bekannt gegeben.

pd/rem


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