Auszeichnung für Goldauer Autorin

LITERATUR ⋅ Die Zentralschweizer Literaturförderung unterstützt vier Autorinnen und Autoren bei ihren Projekten. Neben dem Kinder- und Jugendbuchautor Carlo Meier sind es Carlo Stuppia, Beat Vogt und Dolores Linggi (Goldau) - von denen noch keine eigenständige Publikation vorliegt.

28. Januar 2016, 10:06

Insgesamt 47 literarische Arbeiten wurden auf die Ausschreibung der Zentralschweizer Literaturförderung 2015/2016 eingereicht, wie die Kulturförderung der Zentralschweizer Kantone am Donnerstag mitteilte. Knapp die Hälfte davon waren Debüts. Die fünfköpfige Jury unter der Leitung der Lektorin Regula Walser zeichnete vier der anonym eingegangenen Texte aus.

So erhält der im Kanton Zug wohnhafte Autor Carlo Meier einen Werkbeitrag in der Höhe von 22'000 Franken für seine Jugendbuch-Trilogie "Paradise Valley", die Spannung, Aktion und Tempo verspreche. Meier ist Autor der Kinder- und Jugendbuchreihe "Die Kaminski-Kids", die mittlerweile bald 20 Bände umfasst.

Ebenfalls einen Werkbeitrag in der Höhe von 22'000 Franken geht an Carlo Stuppia, der in Lachen wohnt. In seinem Romanprojekt "Chiaroscuro" erzählt Stuppia die Geschichte des sizilianischen Ich-Erzählers Salvatore Cafagna, der in Rapperswil geboren, in seiner Pubertät aber nach Sizilien zurück geschickt wird.

Mit einem Beitrag von 8000 Franken wird der Text von Beat Vogt aus Luzern gefördert. In seinem Romanprojekt "Aussetzer" verbindet Vogt sowohl Liebes- als auch Familiengeschichte mit der Frage nach der Gleichheit vor dem Gesetz.

Ebenfalls ein Förderbeitrag von 8000 Franken geht an Dolores Linggi aus Goldau. Linggi hat sich beim Literaturwettbewerb mit Gedichten und Prosaminiaturen beworben. Mit dem Förderbeitrag ermutige die Jury Linggi, ihr Schreiben weiterzuverfolgen, heisst es weiter. (sda)


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