16-jähriges Opfer lügt die Polizei an

HUNDE-ATTACKE WILEN ⋅ Am Mittwochnachmittag sei ein 16-jähriges Mädchen in Wilen bei Wollerau von einem unbekannten Hund gebissen worden, hiess es in einer ersten Mitteilung. Inzwischen weiss die Polizei: die Geschichte stimmt so nicht.

13. März 2019, 17:55

Am Mittwochnachmittag meldete Schutz und Rettung Zürich, dass der Rettungsdienst an die Wilenstrasse in Wilen aufgeboten wurde, weil ein 16-jähriges Mädchen von einem Hund verletzt wurde. Der Halter des Hundes hat sich bei der Kantonspolizei Schwyz gemeldet. Wie sich herausstellte, waren die Umstände des Bisses völlig anders, als sie der Polizei ursprünglich gemeldet wurden.

Die Befragungen des Hundehalters ergaben, dass die ersten Informationen zum Hergang, welche der Kantonspolizei gemeldet wurden, nicht stimmen. Zwei Mädchen, eines davon kennt den Hundehalter, betraten seine Wohnung. Dabei griff der Hund das 16-jährige Mädchen an und verletzte dieses am Kopf und am Oberschenkel.

Der 29-jährige Hundehalter eilte herbei und zog den Hund weg. Um eine Einschläfern des Hundes zu verhindern, erfanden die Beteiligten die Attacke eines unbekannten Hundes auf offener Strasse. Der Hundehalter wird an die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln verzeigt. pok


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