Arther Stimmvolk sagt zweimal Ja

ABSTIMMUNGEN ⋅ Die Stimmbürger haben am Sonntag gleich zwei Kredite bewilligt: 7,31 Millionen Franken für den Bau einer Aussenanlage für den Schul- und Freizeitsport sowie zusätzliche 800'000 Franken für die Aufwertung des Bahnhofplatzes in Goldau.

10. Februar 2019, 15:25

(flu/pd) Das Stimmvolk der Gemeinde Arth hat am Sonntag der Realisierung einer Aussenanlage für den Schul- und Freizeitsport zugestimmt. Den dazu nötigem Verpflichtungskredit von knapp 7,31 Millionen Franken wurde mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 74 Prozent zugestimmt.

Mit der Gemeindevorlage direkt verknüpft und Bedingung, dass die Aussenanlagen gebaut werden können, ist das Bauprojekt des Bezirks Schwyz für ein neues Schul- und Sportgebäude sowie Aussenschulanlagen (3-fach Turnhalle, Pausen- und Parkplätze). Das Stimmvolk des Bezirks Schwyz hat dem Schul- und Sportgebäude ebenso deutlich mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 75,1 Prozent zugestimmt. Damit sei nun der Weg frei, die beiden Bauprojekte gemeinsam realisieren zu können, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung.

So werde die Voraussetzung geschaffen, dass alle Kindergärten und Primarklassen des Schulkreises Goldau in den Genuss der gesetzlich vorgeschriebenen zwei beziehungsweise drei Lektionen Bewegung & Sport kommen könnten. Das Raumprogramm ergebe ein grosszügiges Sportplatzangebot für die Schulen wie auch für die Bevölkerung und die Vereine der Gemeinde Arth.

Im April 2019 soll das Baubewilligungsverfahren gestartet werden. Man rechnet mit einem Baubeginn der Aussenanlagen im Herbst 2020, im Sommer 2021 sollen diese fertiggestellt sein.

In einer zweiten Vorlage bewilligen die Stimmbürger mit einem Ja-Anteil von 53,2 Prozent einen Zusatzkredit von 800'000 Franken für die Fortführung der Arbeiten für das Projekt «Zukunft Arth-Goldau».

Die beauftragten Planungsbüros «ARGE Goldau+» würden kurz vor dem Abschluss des Bauprojekts für die Aufwertung des Bahnhofplatzes Goldau (Busbahnhof und Tiefgarage) stehen. Gemeindeintern laufen gemäss Mitteilung vom Sonntag die Vorarbeiten, damit der Baukredit und parallel dazu die Teilzonenplanänderung an der Gemeindeversammlung vom 12. April vorgestellt werden kann, sodass am 19. Mai über die beiden Vorlagen zur Abstimmung kommen könnten.

Um den neuen Bahnhofplatz mit der NEAT-Volleröffnung Ende 2020 fertigstellen zu können, muss im Herbst 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden können. Deshalb müssen vorgezogen noch verschiedene Provisorien projektiert und entsprechende Verträge oder Vereinbarungen abgeschlossen werden. Der bewilligte Zusatzkredit erlaube zudem, dass auf der Bahnhof-Südseite die seit längerer Zeit laufenden Teilprojekte weiter vorangetrieben werden könnten.

Der neue Säckelmeister heisst Marc Jütz

Weiter wurde der Ökonom Marc Jütz (Arth) am Sonntag mit 2603 Stimmen zum neuen Säckelmeister gewählt. In den Jahren 2012 bis 2016 präsidierte er die Rechnungsprüfungskommission der Gemeinde Arth. Sein Vorgänger Tomas Steiner tritt aus gesundheitlichen Gründen auf den 15. April vorzeitig zurück. Er ist seit 2006 Mitglied des Gemeinderates. Für den Rest der Amtsdauer 2018-2020 wurde eine Ersatzwahl notwendig.


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