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Lachen

Rentner in seiner Wohnung ausgeraubt: Schwyzer Polizei bittet um Mithilfe

Nach einem Raub an der Herrengasse in Lachen sucht die Kapo Schwyz Zeugen. Auch die Überwachungskameras in der Nähe sind von Interesse.
Der Täter war mit einem Messer bewaffnet.
Bild: Symbolbild PD

Am Dienstagabend, 14. Mai, kurz vor 20 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung von einem Raubüberfall an der Herrengasse in Lachen erhalten. Ein Rentner war von einem unbekannten Täter ausgeraubt worden.

Das Opfer befand sich alleine in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, als der unbekannte Täter an der Haustüre läutete und vom Rentner eingelassen wurde. Anschliessend bedrohte der Täter das Opfer mit einem Messer und entwendete Vermögenswerte von noch unbeziffertem Wert.

Die Kantonspolizei Schwyz war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. «Nebst mehreren Patrouillen und Fachspezialisten wurden auch Polizeihundeführer eingesetzt», teilte die Kapo Schwyz am Freitagmittag in einem Bulletin mit.

Zum Täter ist bisher bekannt, dass er zirka 40 Jahre alt und etwa 190 Zentimeter gross geschätzt wird, gebrochen Deutsch sprach, eine Kopfbedeckung trug und eine rote Tasche dabei hatte. Der gesuchte Mann flüchtete um zirka 18 Uhr hastig zu Fuss auf dem Trottoir in Richtung Oberdorfstrasse.

Der Überfall fand zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr statt. Die Kantonspolizei Schwyz bittet Personen, denen am Dienstag, 14. Mai, im weiteren Umfeld der Herrengasse verdächtige Personen aufgefallen sind oder weitere Hinweise zur Tat, Täterschaft oder deren Flucht machen können, dies zu melden. Weiter schreibt die Schwyzer Polizei: «Zudem sind sämtliche Überwachungskameras im Bereich der Herrengasse/Oberdorfstrasse von Interesse und deren Besitzer werden gebeten, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden.»

Die Mindeststrafe für einen bewaffneten Raubüberfall beträgt ein Jahr. Je nach Schwere des Delikts, verwendeter Waffe, Höhe der Beute und eventuellen Verletzungen des Opfers kann die Strafe jedoch deutlich höher ausfallen. In besonders schweren Fällen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren. Neben der Freiheitsstrafe kann auch eine Geldstrafe verhängt werden. Die Höhe richtet sich nach den wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters und der Schwere der Tat. Zusätzlich kann eine Vermögensstrafe verhängt werden, um den durch die Tat entstandenen Schaden zu kompensieren. Bei ausländischen Tätern kann eine Ausweisung aus der Schweiz erfolgen.

Sämtliche Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei Schwyz, 041 819 29 29, zu richten. gh

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