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Axen

Polizei schnappt zwei «Töggel»-Diebe

Zwei Männer luden am Dienstag am Axen sieben Leitkegel in ein Auto und wurden dabei beobachtet. Später konnte das signalisierte Fahrzeug durch die Kantonspolizei Uri in Beckenried angehalten werden. 
Der Beweis war im Kofferraum.
Bild: Kapo Schwyz

Ein aufmerksamer Bürger beobachtete am Dienstag, kurz vor Mitternacht, wie zwei junge Männer vor Brunnen sieben Leitkegel ab einer Baustelle von der Axenstrasse in ein Auto luden und anschliessend Richtung Sisikon davonfuhren.

«Das signalisierte Fahrzeug konnte später durch eine Patrouille der Kantonspolizei Uri in Beckenried angehalten werden. Die zwei im Fahrzeug befindlichen Personen, ein 22-jähriger und ein 20-jähriger Schweizer, wurden daraufhin für die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei Schwyz überbracht», teilte die Kapo Schwyz am Mittwoch mit.

Die Männer zeigten sich geständig, den Diebstahl zuvor begangen zu haben. Ebenfalls gaben sie zu, in Morschach eine Lichtsignalanlage und eine Dekorationsfigur beschädigt zu haben.

Es entstand Sachschaden von mehreren Hundert Franken. Die zwei Beschuldigten werden nach Polizeiangaben bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz wegen Diebstahl und Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht. Zudem muss sich der Lenker des Fahrzeuges wegen einer Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz verantworten, da er nach dem Verladen der Leitkegel eine Sicherheitslinie überfuhr.

Der einfache Diebstahl, also der Diebstahl ohne erschwerende Umstände, wird in der Schweiz mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bedroht. Der Wert des Diebesguts spielt dabei eine Rolle: Bis 300 Franken droht nur eine Geldstrafe, zwischen 300 und 1'000 Franken kann es bis zu drei Jahre Gefängnis geben, und ab 1000 Franken drohen bis zu fünf Jahre hinter Gittern.

Neben dem Wert des Diebesguts spielen auch andere Faktoren eine Rolle bei der Strafbemessung, wie zum Beispiel Vorsatz, Vorstrafen und das Alter des Täters. Wer etwas aus Versehen klaut, wird milder bestraft als jemand, der es absichtlich tut. Und wer schon einmal wegen Diebstahls verurteilt wurde, muss mit einer härteren Strafe rechnen.

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