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Steinerberg

«Pfrundhaus» kann durch qualitätsvollen Neubau ersetzt werden

Nach vertiefter Analyse sowie sorgfältigem wissenschaftlichem und baufachlichem Befund hat der Regierungsrat sich gegen eine Aufnahme des «Pfrundhauses» ins Kantonale Schutzinventar ausgesprochen und befürwortet einen überzeugenden Nachfolgebau, welcher Rücksicht auf die besondere örtliche Situation nimmt und der sensiblen Lage im Dorfkern gerecht wird.
Gemeinsam für einen qualitätsvollen Dorfkern: v.l.n.r. Gemeindepräsident Felix Reichlin, Landesstatthalter Michael Stähli, Kantonsrat Max Helbling
Bild: BiD

Das heutige «Pfrundhaus» steht an repräsentativer Lage neben Kirche und Pfarrhaus im historischen Zentrum der Gemeinde Steinerberg. Die markante Lage, der noch vorhandene, geschichtsträchtige Strassenraum von Steinen Richtung Steinerberg und auch die von Weitem sichtbare Situation sind deshalb von hoher ortsbaulicher Bedeutung. 

Die Verhältnismässigkeit zwischen historischem Stellenwert, architektonischer Qualität und Wirtschaftlichkeit stellt eine grosse Herausforderung dar. In dieser Abwägung muss sich ein möglicher Neubau rechtfertigen lassen.

Die Gemeinde Steinerberg hat sich unterstützt durch das Bildungsdepartement bzw. durch dessen Fachstelle für Denkmalpflege im Rahmen eines qualifizierten Studienauftragsverfahrens für das Ersatzneubau-Projekt «Belvedere» entschieden. Dieses überzeugt durch seine ökonomischen und ökologischen Qualitäten, wahrt das prägende Orts- und Landschaftsbild von Steinerberg, nimmt die charakteristischen Merkmale des Ortsbildes auf und erfüllt als Nachfolgebau die hohen gestalterischen und denkmalpflegerischen Anforderungen.

Mit diesem wichtigen Schritt kann die von der Gemeinde Steinerberg beabsichtigte Planung und Realisierung von zeitgemässen Alterswohnungen im Dorfkern nun angegangen werden. (BiD/i)

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