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Muotathal

«Miänggis-Challenge» in Muotathal

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotzten den Hindernissen und dem Wetter.
Kurz vor dem Ziel galt es, den Handballturm zu überwinden.
Bild: PD
Bei der Familie Betschart kämpften sich die Teilnehmenden durch das Stroh.
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Gute Balance war beim Hindernis des Sanitätsvereins gefragt.
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Die Höhlengruppe Muotathal erschuf das «Miänggis-Loch».
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Über 100 Teilnehmende stellten sich den Herausforderungen in Muotathal und nahmen die «Miänggis-Challenge» in Angriff. Auf einer Strecke von rund zwei Kilometern liefen Familien und andere Gruppen von Posten zu Posten und mussten dort mehr oder minder schwierige Hindernisse überwinden. Die Posten wurden von Muotathaler Vereinen betreut, die bei der Gestaltung der Hindernisse sehr kreativ waren. So baute beispielsweise die Höhlengruppe Muotathal ein Mini-Höhlensystem, bei dem Kriechfähigkeiten gefragt waren.

«Mir hat die Höhle super gefallen, da musste man extrem kriechen.»Jonas, 10 JahreTeilnehmer an der «Miänggis-Challenge»

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es ein Riesengaudi. Um die Freude noch zu steigern, verkleideten sich viel Kinder und Erwachsene für den Volkslauf. So wuselten unter anderem Wildiheuer, Jäger oder Waldos sowie Athletinnen in Retro-Sportanzügen über die Rennstrecke. Angefeuert wurden die Läuferinnen und Läufer von den zahlreichen Gästen in der Festwirtschaft. Die Hindernisse konnten via Livestream in der Festwirtschaft beobachtet werden – so konnten die Besucherinnen und Besucher noch näher am Lauf dabei sein.

«Miänggis» ist das Muotathaler Wort für Mischmasch

Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit dem Anlass, auch wenn das Wetter teilweise regnerisch war. Sandra Gwerder, OK-Präsidentin des Anlasses, erklärte schmunzelnd: «Mit dem Regen wurde es noch mehr ein ‹Miänggis›, von daher wurden wir dem Namen gerecht. Denn ‹Miänggis› ist das Muotathaler Wort für Mischmasch und Durcheinander, wird aber auch oft im Zusammenhang mit Schlamm und Dreck verwendet. Das Wichtigste ist aber, dass die Teilnehmenden Freude am Anlass hatten und etwas erleben durften.»

Die «Miänggis-Challenge» bildete den Abschluss der Themenwoche «vorsorgä» des Vereins Zukunft Muotathal. Präsident Simon A. Betschart blickte auf eine erfolgreiche Woche zurück: «Wir sind sehr zufrieden mit den Anlässen. Wir haben versucht, ein vielfältiges Programm aufzustellen, und konnten damit unterschiedliche Leute ansprechen.» Mit der «Miänggis-Challenge» gelang ein würdiger Abschluss der Themenwoche, der veritablen Volksfestcharakter hatte. (pd/ale)

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