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Küssnacht–Rotkreuz

Lenker knallt auf der Autobahn in die Leitplanke

Selbstunfall am Samstag auf der A4 zwischen Küssnacht und Rotkreuz. Ein Fahrzeuglenker prallte in die Mittelleitplanke. Es entstand hoher Sachschaden.
Massive Schäden an der Mittelleitplanke.
Bild: Zuger Polizei
Der Verkehr lief vorübergehend einspurig auf der Überholspur.
Bild: Zuger Polizei

Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen um 08.30 Uhr auf der Autobahn A4 zwischen Küssnacht und der Verzweigung Rütihof. «Ein 45-​jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mitteilleitplanke. Anschliessend schlitterte das Auto über die Fahrbahn und kam auf dem Normalstreifen zum Stillstand», heisst es in einer Mitteilung der Zuger Polizei.

Die Mittelleitplanke wurde durch den Aufprall stark beschädigt. Zudem flogen Trümmerteile auf die Gegenfahrbahn. Der Unfallverursacher, seine 44-​jährige Beifahrerin sowie ein Kleinkind kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.

Das stark beschädigte Fahrzeug musste abtransportiert werden. Der Sachschaden am Auto sowie der Leiteinrichtung beträgt laut Polizeiangaben rund 40'000 Franken. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Zuger Polizei sowie Mitarbeitende eines privaten Abschleppunternehmens und der der Nationalstrassenbetriebsgesellschaft zentras.

Bereits eine Kollision auf dem gleichen Streckenabschnitt vor ein paar Wochen

Bereits am Montagmorgen, 27. Februar, gegen 7 Uhr, ist es gemäss einer Mitteilung der Zuger Polizei auf der Autobahn A4, zwischen Küssnacht und Rotkreuz, zu einem Selbstunfall gekommen: «Ein Autolenker verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte zuerst in die Mittelleitplanke, überquerte den Normalstreifen und prallte auf der rechten Seite erneut in die Leiteinrichtung.»

Danach schlitterte das Auto zurück und verkeilte sich in der Mittelleitplanke, wo es zum Stillstand kam. Bei dem Selbstunfall flogen Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 25-​jähriger Autofahrer, der in Richtung Küssnacht unterwegs war, überfuhr diese, wobei er leicht verletzt und sein Auto beschädigt wurde.

Der Rettungsdienst Zug betreute den 61-​jährigen Lenker des ersten Unfalls und überführte ihn mit erheblichen Verletzungen in ein ausserkantonales Spital. Nach bisherigen Erkenntnissen steht ein medizinisches Problem im Vordergrund. Der 25-​Jährige suchte selbstständig einen Arzt auf, teilt die Polizei mit.

Durch den ersten Unfall war der Überholstreifen blockiert. Der Verkehr wurde über den Normalstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Beide Unfallfahrzeuge wurden von einem privaten Abschleppunternehmen abtransportiert. Mitarbeitende der Zentras mussten die Leiteinrichtung wieder instand stellen. Der Sachschaden an der Leiteinrichtung und den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 40'000 Franken. gh

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