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Seewen

Hier feiern die Schwyzer Fans den Nati-Erfolg

Ein tolles Spiel, ein toller Sieg: Im Seebner «Gaswerk» verfolgten am Freitagabend viele Innerschwyzer Fans die WM-Partie Schweiz–Serbien. Der Schlusspfiff und die Riesenfreude der Zuschauer im Video.

Das Publikum strömte nicht nur in Scharen ins Seebner «Gaswerk», sondern auch ins Land des Gastgebers. Aller Kritik zum Trotz. Das Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber Katar und Ecuador fand am 20. November 2022 im 68'895 Zuschauer fassenden al-Bayt-Stadion in al-Chaur statt.

Für die Nationalmannschaft Katars stand bereits nach zwei Niederlagen nach zwei Spieltagen das Ausscheiden fest, insgesamt erreicht sie letztlich ohne Punktgewinn das schlechteste Ergebnis eines Gastgebers in der WM-Geschichte. Für das einmonatige Fußballturnier erwartete Katar – eine Nation mit einer Gesamtbevölkerung von drei Millionen – mehr als 1,2 Millionen Besucher. Laut den Veranstaltern sind vor der WM drei Millionen Tickets verkauft worden,  heisst es auf Wikipedia. Die 64 Spiele finden in und nahe der Hauptstadt Doha in acht Stadien statt, die nicht weiter als 68 Kilometer voneinander entfernt liegen.

Für die WM 2022 waren laut den Bewerbungsunterlagen der FIFA mindestens zwölf Stadien als Austragungsorte vorgesehen. Katar gab in der Folge eine Bewerbung mit zwölf Spielorten ab; nach der Vergabe der WM-Endrunde im Dezember 2010 durch die FIFA kam noch ein weiteres, bis dahin nicht genanntes Stadion als Spielort in Betracht. Aufgrund der heftigen Kritik, dass zwölf große Fußballstadien für ein so kleines Land zu viel seien, wurde die Anzahl der WM-Stadien mit Zustimmung der FIFA auf acht reduziert. Von acht WM-Stadien wurden sechs Stadien komplett neu gebaut, zwei wurden ausgebaut und renoviert.

Scheich Mohammed Hamad bin Chalifa Al Thani, der Mentor der WM-Bewerbung, hat das Frankfurter Planungsbüro Albert Speer & Partner GmbH (AS&P) und seine Partner beauftragt, die Planungen zu erarbeiten. Wegen der hohen Temperaturen müssen die Stadien temperiert werden. Die Neubauten werden in modularer Bauweise erstellt, d. h., sie können nach der WM zurückgebaut und verkleinert oder ganz abgebaut und woanders neu aufgestellt werden. gh

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