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Jubiläumskonzerte Musikgesellschaft Steinen

«Hend Sie gwüsst …»

Das 125-Jahr-Jubiläum der Musikgesellschaft Steinen wurde mit musikalischen Leckerbissen würdig gefeiert. Zu Gast waren Jonathan Prelicz und Rahel Bünter.
Jonathan Prelicz und Rahel Bünter sangen mit «dem Geburtstagskind», rechts Dirigentin Katarzyna Bolardt.
Bild: Stefanie Henggeler
MGS-Präsidentin Hedy Keiser freute sich ob dem grossen Publikumsaufmarsch.
Bild: Stefanie Henggeler
Joel Iten führte charmant durch die beiden Abende.
Bild: Stefanie Henggeler
Jonathan Prelicz und Rahel Bünter verzauberten mit ihren Stimmen das Publikum.
Bild: Stefanie Henggeler

125 Jahre alt ist die Musikgesellschaft Steinen (MGS) – und noch kein bisschen leiser, noch immer voller Tatendrang und überraschend. Am Freitagabend wurde mit rund 220 Gästen das Geburtstagskonzert gefeiert, am Samstagabend war der Saal mit ungefähr 300 Gästen bei Festbankettbestuhlung voll.

Das zusammengestellte Unterhaltungsprogramm – unter der Leitung von Dirigentin Katarzyna Bolardt – sass vom ersten Ton an und versprach «rockige Töne, blasmusikalisch umgewandelt». Charmant moderierte der junge Klarinettist Joel Iten und zog jeweils mit einem einleitenden «Hend Sie gwüsst …» Parallelen zwischen den Liedern beziehungsweise was sich in deren Erscheinungsjahr bei der MGS abspielte. So erfuhr das Publikum, dass die erste Frau vor 40 Jahren der MGS beitrat und noch heute dabei ist, dass die Mitglieder zwischen 17 und 70 Jahre alt sind oder dass von der rund 44-köpfigen Formation 27 Mitglieder weiblich sind.

Zwei würdige Geburtstagskonzerte bot die Musikgesellschaft Steinen unter Dirigentin Katarzyna Bolardt.
Bild: Stefanie Henggeler

Nicht nur die MGS überzeugte mit ihrem Spiel. Mit der Sopranistin Rahel Bünter und dem Bariton Jonathan Prelicz waren zwei Gastsänger eingeladen. Rahel Bünter zeigte mit viel Power und Stimmenvielfalt, dass sie nicht nur auf der Operettenbühne Zuhause ist, und Jonathan Prelicz überraschte in ungewohnt jazziger Manier. Zusammen mit der MGS entstand ein harmonisches Ganzes, das beim finalen «Con te Partiro» in Standing Ovations des Publikums gipfelte.

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