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Seewen

Gleich neun Einbrüche in einer Nacht

Erneut ist in Seewen im Schutz der Dunkelheit serienweise eingebrochen worden. Diesmal waren keine Autos betroffen, sondern Firmenräume.

In der Nacht auf Montag wurden im Gebiet Steinbislin/Riedmattli in Seewen neun Einbrüche verübt. Ziel waren jeweils Räumlichkeiten von Firmen. Die unbekannte Täterschaft entwendete dabei Bargeld und richteten Sachschaden von mehreren Tausend Franken an.

«Ob die verschiedenen Einbruchdiebstähle zusammenhängen und es sich um die gleiche Täterschaft handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen», schreibt die Kantonspolizei Schwyz in einer Mitteilung.

Die Kapo Schwyz sucht Zeugen, welche Angaben zur unbekannten Täterschaft machen können oder in der genannten Nacht verdächtige Wahrnehmungen in Seewen gemacht haben. Hinweise bitte direkt via Telefon 041 819 29 29.

So schützen Sie ihre Firma vor Einbrechern

Einbrecher können Ihnen auffallen, wenn Sie Augen und Ohren offenhalten. Melden Sie der Polizei umgehend verdächtige Wahrnehmungen wie:

  • Unbekannte Personen, die (auch tagsüber) auf oder in der Nähe von Firmengebäude umherstreifen und den Anschein machen, dieses auszukundschaften
  • Unbekannte Fahrzeuge, die «suchend» im Bereich von Geschäften oder Industriegebiete umherfahren
  • Melden Sie Wahrnehmungen sofort via Notrufnummer 117.

Schützen Sie Ihre Räumlichkeiten, wenn möglich, mit baulichen oder technischen Massnahmen wie einbruchshemmenden Eingangstoren, Türen und Fenster, elektronischen Schliesssystemen, Innen-/Aussenbeleuchtungen mittels Bewegungsmelder. Auch Alarmanlagen werden empfohlen.

Die Polizei weiter: «Zum Schutz vor Einbrechern bietet die Kantonspolizei Schwyz für Privatpersonen wie auch für Unternehmen kostenlose Sicherheitsberatungen an.»

Bereits letztes Jahr waren Langfinger in Seewen eine Nacht lang aussergewöhnlich aktiv: Im Mai 2023 hatte eine unbekannte Täterschaft im Gebiet Acherli über zwei Dutzend Fahrzeuge aufgebrochen. Bei 26 abgestellten Autos wurde die Verglasung eingeschlagen und anschliessend die Fahrzeuge durchsucht. Es entstand hoher Sachschaden. gh

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