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Schwyz

Flächendeckendes Luchs-Monitoring soll Aufschluss geben

Im Rahmen des Luchs-Monitorings der Stiftung KORA (Kompetenzzentrum für Raubtierökologie und Wildtiermanagement) wurden in Zusammenarbeit mit den Kantonen Schwyz, Glarus, Uri und Zug erstmals systematisch Fotofallen aufgestellt. Damit soll die zentralschweizerische Luchspopulation geschätzt werden.
Ein Luchs in einer Fotofalle.
Bild: KORA

Vor 45 Jahren wurde der Luchs in der Schweiz wieder erfolgreich angesiedelt. Ab Februar werden auf dem Gebiet der Kantone Schwyz, Glarus, Uri und Zug an 84 Standorten Fotofallen aufgestellt. Im Kanton Schwyz umfasst das Monitoring nahezu die gesamte Kantonsfläche.

Der Luchs gilt in ganz Mitteleuropa als bedroht. In den Schweizer Wäldern sind heute wieder gut 300 Exemplare dieser Grosskatze heimisch. Ziel des Monitorings ist es, die Anzahl und Dichte der im Referenzgebiet vorkommenden Luchse zu schätzen.

Das Monitoring wird von der Stiftung KORA durchgeführt. In voraussichtlich drei bis vier Jahren erfolgt eine Zweiterhebung. Nebst der Zentralschweiz Ost finden in diesem Winter auch Erhebungen in den Referenzgebieten Simme-Saane und Zentralschweiz West statt. Die Resultate werden im Herbst erwartet. (sz)

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