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SlowUp Kanton Schwyz

Entschleunigen beim Bewegen

Der 8. slowUp im Schwyzer Talkessel bot auf 30 Kilometern Länge für alle etwas. Beim slowUp ist aber nicht nur die Bewegung wichtig, sondern auch mal eine Pause einzulegen – dafür waren die Villages da.
Papa hatte als Zugpferd die Kinder gut im Griff.
Bild: Stefanie Henggeler
Kantonsratspräsident Jonathan Prelicz (rechts) hielt im Rennradtrikot die Eröffnungsrede.
Bild: Stefanie Henggeler
Vignette ist Ehrensache: Schülerinnen und Schüler verkauften den runden Kleber.
Bild: Stefanie Henggeler
Ob per Velo oder mit Handbike, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des slowUps waren allesamt sportlich-gemütlich unterwegs.
Bild: Stefanie Henggeler
In den Villages wurde viel geboten, in Goldau trat beispielsweise Strassenkünstler Jimmy auf.
Bild: Stefanie Henggeler
Mit Rollschuhen rasant unterwegs, hier ein Abstecher auf den Suva-Sicherheitsparcours.
Bild: Stefanie Henggeler
Diese Teilnehmer waren wettertechnisch auf der richtigen Spur mit dem Liegefahrrad samt Regendach.
Bild: Stefanie Henggeler
Die Pächter der Insel Schwanau verpflegten die Vorbeifahrenden vor atemberaubender Kulisse.
Bild: Sarah Zimmermann
In Steinen gab es zur Freude der Kleinsten eine Hüpfburg.
Bild: Sarah Zimmermann
Die Villages boten nebst Unterhaltung auch Musik: hier in Steinen ein Ländlertrio der Musikschule Steinen-Lauerz.
Bild: Sarah Zimmermann
Lilibiggs-Maskottchen Tobi empfing in Brunnen seine Fans.
Bild: Sarah Zimmermann
Überall waren die Verpflegungsstände gut ausgelastet, hier ein Bild aus Brunnen.
Bild: Sarah Zimmermann
Gross und Klein, Jung und Alt, Mensch und Tier waren am 8. slowUp im Schwyzer Talkessel unterwegs.
Bild: Stefanie Henggeler

Was für ein Treiben in Goldau, Steinen, Schwyz, Brunnen und Lauerz! Ob per Velo, Lastenfahrrad, Laufrad, mit dem Rollstuhl oder Handbike, mit Rollerblades oder dem Kicki – der Langsamverkehr war am Sonntag Trumpf und hatte auf den Strassen zwischen den sogenannten Villages Vorrang. Gegen 18 000 Personen nahmen den Weg rund um den Lauerzersee unter die Räder, während die letzte SlowUp-Austragung 2022 einen Besucherrekord mit ungefähr 22 500 Teilnehmenden aufstellte. Der Schwyzer slowUp bietet einen asphaltierten Rundkurs über 30 Kilometer rund um den Lauerzersee mit rund 180 zu bewältigenden Höhenmetern, Start- und Zielpunkt kann dabei nach Belieben gewählt werden.

Goldau war Startvillage. Den Startschuss gab Bob-Junioren-Weltmeisterin Debora Annen (rechts) ab. In der ersten Reihe: Mitglieder der lokalen OK in den gelben Shirts, Kantonsratspräsident Jonathan Prelicz (Vierter von rechts) und Regierungsrat Sandro Patierno (Zweiter von rechts).
Bild: Stefanie Henggeler

Dieses Jahr fiel Goldau die Ehre des Startschusses zu. Bob-Junioren-Weltmeisterin Debora Annen gab diesen um 10 Uhr nach der Eröffnungsrede von Kantonsratspräsident Jonathan Prelicz ab. Dieser ist übrigens von klein auf ein grosser Radrennsportfan, was ihm allerdings an seiner Fahrradprüfung in der 4. Klasse zum Verhängnis wurde. «Ich habe sie nicht bestanden», verriet er. Trotzdem dürfe er jetzt den slowUp eröffnen, freute er sich.

«Die Veloprüfung habe ich nicht bestanden, aber ich darf die Eröffnungsrede für den slowUp halten.»Jonathan PreliczKantonsratspräsident

Die Wettervorhersagen für den 8. slowUp waren durchmischt. So begaben sich die meisten Teilnehmenden schon gleich zu Beginn auf die Strecke, zwei Stunden vor dem Ende wurde es dann eher ruhig in den Villages. In diesen wurde aber einiges geboten, vom Strassenkünstler über Veloparcours bis zu verschiedenen Spielen, Hüpfburgen, Wettbewerben, Platzkonzerten und natürlich diversen Verpflegungsmöglichkeiten. «Slow up» heisst auch, dass man einfach mal entschleunigen, pausieren und geniessen darf, denn der Alltag ist meistens hektisch genug.

Auch auf dem Hauptplatz in Schwyz war viel los.
Bild: Sarah Zimmermann

Das regionale OK Kanton Schwyz unter der Leitung des ehemaligen Radprofis Kurt Betschart ist zufrieden mit dem slowUp 2024. Ramona Pfenniger, Projektleiterin, freute sich über die zahlreichen Teilnehmenden und die gute Atmosphäre. «Überall war eine friedliche Stimmung. Es war einfach ein toller Anlass.»

«Es ist faszinierend, dass man so gemeinsam unterwegs sein kann, jeder in seinem Tempo.»Monika BieriTeilnehmerin mit Rollerblades

Für die Sicherheit sorgten Polizei, Verkehrsdienste, Feuerwehr, Samariter und Rettungsdienst. Letztere kamen glücklicherweise kaum zum Einsatz. Unterstützt wird der slowUp jeweils von lokalen Partnern und Sponsoren, nationalen Trägerschaften und Servicepartnern sowie von vielen Vereinen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

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