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Arth

Das versunkene Boot ist geborgen worden

Das Boot, das an Weihnachten vor Arth gesunken war, konnte heute geborgen werden. Es hat einen Totalschaden. Im Einsatz standen zwei Polizeikorps und die Ortsfeuerwehr. Ein Rückblick auf einen erfolgreich verlaufenen interkantonalen Blaulichteinsatz.
Das Boot lag in geringer Tiefe.
Bild: Feuerwehr Arth
Polizeitaucher im Wasser.
Bild: Zuger Polizei
Eine Ölsperre umschloss das geborgene Boot und das Polizeiboot.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Um die Mittagszeit wurde das Boot angehoben.
Bild: Feuerwehr Arth
Vorsichtig zieht man das Boot samt Ölsperre zur Marina.
Bild: Feuerwehr Arth
Die Feuerwehr pumpt Wasser aus dem Boot.
Bild: Feuerwehr Arth
Mit dem grossen Marina-Kran wurde das Boot an Land gehievt.
Bild: Zuger Polizei

Das Boot war am Nachmittag des 24. Dezembers im Wasser versunken und in gut sieben Metern Tiefe am Seegrund vor Arth liegen geblieben, etwa 15 Meter vom Ufer entfernt. Für Seerettungsaufgaben auf dem Zugersee, auch auf Schwyzer Kantonsboden, ist bekanntlich die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug verantwortlich. Sie hatte damals den Lead beim Einsatz.

Ist niemand ertrunken? Ein Tauchereinsatz als Vorkehrung

Bei einem kurzen Tauchgang stellte man damals sicher, dass sich keine Personen unter Wasser befinden. Es gab zum Glück auch keine Vermisstmeldung. Anschliessend markierte man den Untergangsort mit einer Boje. Die Zuger Polizei teilt mit: «Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein Boot handelt, welches sich einige Tage zuvor in einem Bootshaus in Arth aufgrund des hohen Wasserstands und des Wellengangs aus der Aufhängung gelöst hat und weggetrieben ist.»

Nach dem Jahreswechsel entschied man sich nun zur Bergung. Heute Donnerstag stiegen vor dem Mittag Polizeitaucher der Kapo Schwyz ins Wasser. Die Zuger Polizei war mit ihrem eigenen Boot ebenfalls vor Ort. Unterstützend beteiligte sich auch die Arther Feuerwehr mit ihrem Boot am Bergungseinsatz.

Eine Ölsperre schützte den Rest des Zugersees

Um die Mittagszeit wurde das gesunkene Boot mit Luftkissen zurück zur Wasseroberfläche angehoben. Mit dem Feuerwehrboot stand man derweil bereit, um eine Ölsperre rund um das geborgene Boot aufzuziehen. Die Sperre verhinderte, dass möglicher auslaufender Treibstoff das Wasser verschmutzt.

Später wurde das beschädigte Boot, umgeben von der präventiven Ölsperre, vorsichtig rund 300 Meter weit zur Marina Arth geschleppt, wo es mit dem schweren Lastkran aus dem Wasser gehievt wurde. Die Feuerwehr pumpte anschliessend das Restwasser aus dem Boot. Laut Angaben der Zuger Polizei erlitt das Boot Totalschaden.

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