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Ingenbohl

Darum brannte der Stall in der Nacht nieder

Ermittlungen der Schwyzer Polizei haben ergeben: Das Stallbrand am Wochenende an der Gätzlistrasse ist auf einen Elektro-Defekt zurückzuführen.
Die Löscharbeiten am Morgen nach dem Brand aus der Luft.
Bild: Kapo Schwyz

In der Nacht auf Samstag wurde an der Gätzlistrasse in Ingenbohl ein Stallgebäude durch einen Brand zerstört. Fünf Kälber und zwei Stiere kamen dabei ums Leben, 15 Tiere konnten gerettet werden.

In Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich und einem Brandmittelspürhund der Luzerner Polizei konnte die Kantonspolizei Schwyz die Brandursache klären. «Der Brandausbruch ist auf eine technische Ursache bei den elektrischen Installationen zurückzuführen», teilte die Kantonpolizei Schwyz am Dienstag mit.

In der Nacht auf Samstag, 29. Juli 2023, sind bei einem Stallbrand in Ingenbohl sieben Tiere gestorben, 15 Tiere konnten gerettet werden. Die Scheune wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen zum Brandausbruch eingeleitet.

Kurz vor 01.45 Uhr gingen am Samstag, 29. Juli 2023 bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen über einen Stallbrand in Ingenbohl ein. Die ersten Einsatzkräfte stellten beim Eintreffen an der Gätzlistrasse fest, dass eine Scheune in Vollbrand steht, was nebst der Feuerwehr Ingenbohl das Aufgebot der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz zur Folge hatte.

14 Kühe und ein Rind wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen konnten fünf Kälber und zwei Stiere nicht mehr gerettet werden. Ein vollständiges Abbrennen des Stalles konnte nicht mehr verhindert werden.

Die Kantonspolizei Schwyz hatte die Abklärungen zur Brandursache aufgenommen, die nun rasch zu Antworten geführt haben.

Insgesamt standen gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Schwyz vom 29. Juli insgesamt 85 Personen der Feuerwehr Ingenbohl, der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz, des Rettungsdienstes, der Kantonspolizei Schwyz sowie der Swissgrid (Nationale Netzgesellschaft für den Betrieb und die Überwachung des Schweizer Übertragungsnetzes) im Einsatz. gh

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