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Brunnen–Flüelen

Axen wegen Steinschlag-Alarm eine halbe Stunde gesperrt

Die Niederschläge in den letzten Stunden hatten am Dienstagmorgen Folgen. Die Axenstrasse war um 10 Uhr vorübergehend gesperrt worden. Im Gumpisch hatten die Sensoren im Hang angegeben.
Die Polizei sperrte die Strecke beim Wolfsprung.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Nebst der Polizei rückte auch die Feuerwehr aus.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Die Signalisation kurz vor dem Wolfsprung.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz

Die Verkehrsdienste meldeten am Dienstagvormittag vor 10 Uhr die Sperrung des Axen-Abschnitts zwischen Sisikon und Flüelen. Man empfahl die Umleitung über Luzern. Der Grund: Im bekannten Gefahrenhang Gumpisch hatten die Steinschlag-Sensoren Alarm geschlagen.

Auf Schwyzer Seite waren die Kantonspolizei und die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz zum Wolfsprung ausgerückt. Der Transitverkehr wurde zurückgeschickt. Kurz vor 10.30 Uhr konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Beim Gumpisch drohte keine weitere Gefahr. Seither läuft der Verkehr wieder regulär.

Am 9. Dezember kam es zu einer weiteren Axensperrung aus dem gleichen Grund. Die Rede war von einem automatisch ausgelösten Steinschlag-Alarm, wie die Verkehrsdienste vermeldeten.  Als Umleitung wurde die A2/A14 empfohlen. Für die Verkehrsregelung am Wolfsprung hat man die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz aufgeboten. Von Brunnen her war die Zufahrt bis Sisikon möglich.

Unklar war zunächst, wie lange die Sperrung bestehen bleibt. Im Idealfall kann der Abschnitt jeweils nach einer ersten Inspektion durch die Urner Polizei wieder freigegeben werden. Das war heute nicht der Fall. Offenbar braucht es im betroffenen Gefahrenhang Gumpisch weitere Abklärungen durch Geologen. Am Samstagabend war es nass und windig. Das erschwerte die Abklärungen. Um 22.30 Uhr ging die Verkehrsmeldung raus, dass die Axenstrasse bis mindestens Sonntagmorgen, 9 Uhr, gesperrt bleibt. Am Sonntagmorgen hiess es dann, der Axen bleibe «bis auf Weiteres» zu. Vor 10 Uhr konnte dann die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Urner Polizei teilte mit: «Die Abklärungen zeigten, dass sich Steine im Sturzgebiet gelöst hatten und durch die Schutzmassnahmen aufgefangen wurden. Dabei lösten die Alarmsysteme aus, welche zur Sperrung der Strasse führten.» Nach einer Begehung vor Ort gab man Entwarnung.

Sichergestellt waren während der ganzen Sperrung die Zufahrten aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte und aus Richtung Nord nach Sisikon und Riemenstalden. Es wurde wie immer empfohlen, die Signalisationen zu beachten und die Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren. gh

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