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Küssnacht

Auto überschlägt sich auf der A4: Feuerwehr befreit den Lenker

Vor Küssnacht ist am frühen Sonntagmorgen ein Autofahrer auf der Autobahn A4 mit seinem Wagen von der Strasse abgekommen. Das Auto überschlug sich und kam auf dem Grünstreifen neben der Autobahn zum Stillstand.
Die Feuerwehr befreite den Mann aus dem Wrack.
Bild: Zuger Polizei
Grosser Schaden auch an den Autobahneinrichtungen.
Bild: Zuger Polizei

Der 26-Jährige sei kurz nach 05.15 Uhr in Richtung Rotkreuz unterwegs gewesen, teilte die Zuger Polizei am Sonntag mit. Er habe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei in die Leitplanke auf der rechten Strassenseite geprallt.

In der Folge überschlug sich das Auto. Der 26-Jährige erlitt erhebliche Verletzungen und musste von der Küssnachter Feuerwehr aus dem Autowrack geborgen werden. Danach wurde er ins Spital gebracht.

Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab den Angaben zufolge einen Wert von 0,67 mg/l. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen, er wird sch gegenüber der Staatsanwaltschaft verantworten müssen. Der Sachschaden am Auto und an der Leitplanke beträgt mehrere zehntausend Franken.

Auf demselben Autobahnabschnitt ist es bereits letztes Jahr zu einem verheerenden Verkehrsunfall gekommen. Ein 45-Jähriger fuhr am am 11. September 2023 auf seinem Motorrad von Küssnacht herkommend in Richtung Rotkreuz. Aus noch unbekannten Gründen kam er kurz vor 18.30 Uhr bei der Ausfahrt Rotkreuz von der Fahrbahn ab, knallte in einen Verkehrsteiler und anschliessend in einen Signalträger. Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann beim Sturz lebensbedrohlich verletzt worden. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurde er durch einen Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance in ein ausserkantonales Spital eingeliefert. Die genaue Unfallursache war noch nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Während der Patientenbergung und der Sachverhaltsaufnahme war  die Autobahnausfahrt Rotkreuz gesperrt worden.

Und zwei Jahre vorher ereignete sich ein Horrorunfall zwischen zwei Autos. In den beiden Fahrzeugen sassen gemäss einer Mitteilung der Zuger Polizei zwei respektive vier Insassen. Alle sechs Unfallbeteiligten wurden beim Unfall verletzt – einige sogar lebensbedrohlich, heisst es weiter. Mehrere Insassen wurden gemäss Polizeiangaben in den Fahrzeugen eingeklemmt. Die Stützpunktfeuerwehren Küssnacht und Zug (FFZ) bargen die Eingeklemmten aus den Autos. Die Verletzten im Alter zwischen 18 und 47 Jahren wurden von den Rettungsdiensten Küssnacht, Schwyz und Luzern oder der Rettungsflugwacht Rega anschliessend in verschiedene Spitäler überführt. (gh)

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