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Oberiberg

Alpin Solar Ybrig mit 11 Stimmen Unterschied abgelehnt

Äusserst knapp hat sich das Oberiberger Stimmvolk gegen das Energiewende-Projekt «Alpin Solar Ybrig» entschieden.
So hätte die alpine Solaranlage auf der Roggenegg ausgesehen. Nach dem Volks-Nein bleibt es bei der Visualisierung.
Bild: PD

Mit 261 Nein- zu 250 Ja-Stimmen fiel das Verdikt am Sonntag sehr knapp aus. Somit können EWS und Axpo auf der Roggenegg unterhalb des Roggenstocks keine alpine Solaranlage realisieren. Geplant war eine Solaranlage, die über 12 Gigawattstunden Strom pro Jahr produziert, was dem Verbrauch von mehr als 2600 Haushalten entsprochen hätte.

Die Axpo und das lokale Energiewerk EWS bedauern den Entscheid, wie sie mitteilen. «Wir sind fest davon überzeugt, dass ‹Alpin Solar Ybrig› nicht nur einen Beitrag zur regionalen Energieversorgung geleistet hätte, sondern auch wirtschaftlich für die Gemeinde sinnvoll gewesen wäre», wird Peter Suter, CEO der EWS AG, zitiert. Die beiden Unternehmen wollen das Projekt nicht weiterverfolgen. Jedoch seien sie entschlossen, weitere Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien zu entwickeln.

Das Nein kommt insofern überraschend, als dass die Genossame Schwyz als Grundeigentümerin dem Pro­jekt an der Genos­sen­ge­meinde vom 28. Novem­ber 2023 deut­lich zugestimmt hatte. Auch an der Gemeindeversammlung im Dezember gab es vorwiegend positive Stimmen. Kritische Voten kamen nur von den Bauern. Bekämpft wurde das Projekt vom Aktionsbündnis Urkantone (red)

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