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Schwyz–Oberiberg

Die Strasse über die Ibergeregg ist wieder offen

Nach dem Mittag konnte die Strecke über die Ibergeregg wieder freigegeben werden. Die aufwendige Bergung des steckengebliebenen Lastwagens verlief problemlos.
Der Pneukran wurde auf dem extra erstellten Kiesplatz abgestützt.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Jeder Meter Platz wurde benötigt.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
In einem ersten Schritt hat man die Baumaschine von der Ladefläche gehoben.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Mit Ketten hob der Pneukran anschliessend den Laster an.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz
Der Lastwagen erlitt Schäden auf der rechten Seite.
Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz

Der grosse Pneukran einer Zürcher Spezialfirma war am Donnerstagmorgen vor dem verunfallten Lastwagen parkiert worden. Um den Brummi anzuheben, hat man am Vortag eigens einen tragfähigen Kiesplatz neben der Fahrbahn errichtet. Auf dem Platz und auf dem Strassenbelag konnte der Pneukran sicher links und rechts abgestützt werden. Ein zehnköpfiges Team kam am Donnerstag vor Ort, darunter auch Vertreter des Kantons.

Um 7.30 Uhr begann man mit den Bergungsarbeiten auf der gesperrten Laburgstrasse. In einem ersten Schritt wurde um 9 Uhr die tonnenschwere Ladung, eine Belagsfräsmaschine, sanft von der Ladefläche gehoben und auf die Strasse gesetzt. Die Baumaschine mit einem Neupreis von rund einer Million Franken war noch fahrtüchtig. Dann wurden die Ketten des Pneukrans am leeren Laster befestigt. Eine Stunde später befreite man ihn aus dem Dreck.

Lastwagen-Bergung Ibergeregg

Nach einem kurzen Flug über die Wiese landete der Brummi vor einem Bergungsfahrzeug der Autohilfe Zürich. Gleich nach der reibungslos verlaufenen Bergungsaktion machte man sich um die Mittagszeit an die Aufräumarbeiten. Die Strassensperrung war eigentlich terminiert auf 17 Uhr, die Strecke konnte aber schon vor 14 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Strassensperrung war am Donnerstag auf der Seite Rickenbach auf der Höhe «Stalden» signalisiert. So gab es nur vereinzelt Autofahrerinnen und Autofahrer, die sich bis zur Unfallstelle verirrt hatten. Am Vortag sah die Lage anders aus. Von Rickenbach her war bis zur Sperre am Unglücksort nirgends signalisiert, dass die Durchfahrt nicht möglich sei. Folglich gab es immer wieder Fahrzeuge, die umzukehren hatten.

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