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Kanton

228 ukrainische Kinder besuchen eine Schwyzer Schule

Die Schulpflicht gilt laut Gesetz für alle, also auch für Flüchtlingskinder aus der Ukraine. Wie funktioniert die Integration in unserer Volksschule? Die Behörden im Kanton Schwyz ziehen eine positive erste Bilanz.

Die Integration scheint soweit ganz gut zu funktionieren, darf festgestellt werden, auch wenn es nicht ganz einfach ist, sich einen Überblick zu ­verschaffen. So gibt es im Kanton Schwyz keine offi­ziellen Zahlen, wie viele Flüchtlinge oder Schutzsuchende in der Volksschule sitzen. Im Dezember waren es noch 228 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine. Die Anzahl variiere je nach Gemeinde oder Bezirk, schreibt Tanja Grimaudo Meyer, Vorsteherin Schwyzer Amt für Volksschulen und Sport, auf Anfrage.

Auffallend ist laut Grimaudo, dass sich mehr als die Hälfte all dieser ­jungen Ukrainerinnen und Ukrainer auf die Bezirks­schulen Küssnacht, Schwyz und Einsiedeln sowie auf die Gemeinde­schulen Wollerau, Schwyz und Freienbach verteilen würden.

Dabei gibts auch spezielle Inte­grations­klassen, die etwa die Hälfte der ukrainischen Schülerschaft aufnehmen. So eine in Siebnen bei der Sek 1 March, die ­Iryna ­Mekhevska leitet, die selber mit ihrer Familie aus ­Saporischja geflüchtet war. Ihre Schützlinge werden je nach Fortschritt aus dem DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) erst in einzelnen Fächern, später ganz in die Regel­klasse integriert. Das ganze ­System, so darf man feststellen, funktioniert, auch wenn es Flexibilität auf allen Seiten braucht. asz

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