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Sonntagspresse

Wo ist der eritreische Botschafter Adem Osman? Das einfache Mittel gegen überrissene Stromtarife und die Swatch Groupe verliert Marktanteile

Ein Botschafter geht auf Tauchgang, überrissene Stromtarife, welche die Haushaltskasse strapazieren und ein Uhrengigant, der allmählich schrumpft – die News der Sonntagspresse.

Wie verschiedenen Medien diese Woche berichteten, hatte der eritreische Botschafter Adem Osman seinen Posten verlassen und Asyl in der Schweiz beantragt - danach tauchte er ab.

Meldungen wie diese machen derzeit auf verschiedenen Plattformen die Runde.
Bild: Screenshot: X

Die « NZZ am Sonntag » hat mit dem Geschäftsführer der Eritreischen Mission in Genf gesprochen, um den Fall aufzudecken. Dieser bestreitet diese Meldungen. Osman sagte gegenüber der «NZZ am Sonntag», dass er weiterhin auf der Botschaft tätig sei und sich nichts geändert habe. Osman gilt aus Aushängeschild des eritreischen Regimes und hatte mehrfach prominente Auftritte vor der UNO. Die eritreische Botschaft reagiert in der Regel nicht auf Medienanfragen und hatte auch das angebliche Verschwinden des Spitzendiplomaten nie bestätigt.

Das einfache Mittel gegen überrissene Stromtarife

Schweizer Stromversorger erzielen gerade Rekordgewinne, dürften aber gleichzeitig die Stromtarife für Privathaushalte massiv anheben. Für manche Familien steigen die Stromkosten innert zwei Jahren um 500 Franken. Laut der « SonntagsZeitung » zeigt die Energiekrise, dass das System faul ist: Denn, die Stromkonzerne haben hohe Anreize, privaten Kunden mehr Stromkosten aufzuhalsen, als gerechtfertigt wäre.

Die Strompreise steigen teils stark – das sorgt für hitzige Debatten.
Bild: Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Die Strommarktbehörde Elcom hat viel zu wenig Schlagkraft, um alle überhöhte Tarife zu korrigieren. Deshalb muss nun endlich die Liberalisierung des Strommarktes eingeführt werden, wie die «SonntagsZeitung» weiter schreibt. Dann kann jeder selber wählen, wo er den Strom einkauft. Das setzt die Energieversorger unter Druck und sorgt für günstige Preise. Die EU dürfte die Schweiz früher oder später ohnehin zur vollständigen Öffnung des Strommarktes zwingen.

Unter Nick Hayek verliert die Swatch Group an Boden

Die Swatch Group lancierte am Samstag die neue Modellreihe «Blancpain X Swatch» und löste einen regelrechten Hype aus. Nick Hayek möchte am Rummel rund um die «Moonswatch» anknüpfen, der ersten firmenübergreifenden Kooperation zwischen Swatch und Omega.

Der neueste Streich der Swatch Group: Swatch x Blancpain.
Bild: Bild: Swatch

Wie die « SonntagsZeitung » schreibt, lenkt der seit über einem Jahr andauernde Erfolg jedoch von grundsätzlichen Problemen der Swatch Group ab. Unter Führung des 68-Jährigen verliert das Unternehmen zunehmend Marktanteile im bedeutenden Preissegment der Luxusuhren und schwächelt an der Börse. (cam/dwa)