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USA

US-Repräsentantenhaus setzt Abstimmung aus

Nach mehreren ergebnislosen Wahlgängen hat das US-Repräsentantenhaus die Abstimmung über den Vorsitz der Parlamentskammer ausgesetzt.
Bild: Keystone/AP/Jose Luis Magana

Dafür stimmten die Abgeordneten am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) in Washington. Sie wollten am Abend (Ortszeit/Donnerstag 2.00 Uhr MEZ) erneut zusammenkommen. Zuvor hatte der republikanische Kandidat für den Vorsitz des Parlamentskammer, Kevin McCarthy, eine historische Niederlage erlitten und war in sechs Wahlgängen gescheitert. Die Abstimmungen begannen bereits am Dienstag.

Bei den Abstimmungen am Mittwoch stimmten jeweils 20 Republikaner für einen Gegenkandidaten McCarthys und verwehrten dem 57-Jährigen die Gefolgschaft. Berichten zufolge wollten die Republikaner nun hinter den Kulissen weiterverhandeln. Es war völlig offen, wie McCarthy nun doch noch die erforderliche Mehrheit hinter sich vereinen will. Bis der Vorsitz geklärt ist, geht im Repräsentantenhaus gar nichts: Nicht mal die neuen Abgeordneten können vereidigt werden. (sda/dpa)

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