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Äquatorialguinea

Letzte Hinrichtung im Jahr 2014 vollstreckt

Äquatorialguinea hat die Todesstrafe abgeschafft. Das neue Strafgesetz wurde vom Parlament abgesegnet und von Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo unterzeichnet, wie das Staatsfernsehen am Montag berichtete.
Der Präsident von Äquatorialguinea, Teodoro Obiang Nguema Mbasogo (links), hat das Dekret zum Ende der Todesstrafe in dem zentralafrikanischen Land unterzeichnet. (Archivbild)
Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Vizepräsident Teodoro Nguema Obiang Mangue schrieb auf Twitter von einem einzigartigen Moment. Die letzte offizielle Hinrichtung in dem ölreichen zentralafrikanischen Land wurde laut Amnesty International offiziell im Jahr 2014 vollstreckt.

Nichtregierungsorganisationen und die Uno werfen der Regierung jedoch immer wieder Fälle gewaltsamen Verschwindenlassens, willkürliche Festnahmen und Folter vor. Äquatorialguinea ist eines der autoritärsten Länder der Welt.

Der 80-jährige Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo ist seit mehr als 43 Jahren an der Macht und zählt damit zu den weltweit am längsten amtierenden Staatschefs. Der Vizepräsident ist einer der Söhne des Staatschefs und gilt als sein wahrscheinlicher Nachfolger. (sda/afp)