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Grossbritannien

Kinder und Enkel von Queen bei Gottesdienst

In Schottland haben Mitglieder der königlichen Familie am Samstag an einem Gebetsgottesdienst zum Gedenken an die Queen teilgenommen. Sie verliessen Schloss Balmoral, wo Königin Elizabeth II. am Donnerstag gestorben war, am Nachmittag und gingen in die nahe gelegene Kirche Crathie Kirk. Die Königin selbst war dort jahrelang regelmässiger Gast, wenn sie den Sommer auf Balmoral verbrachte. Auf dem Rückweg stiegen einige aus ihren Autos aus und begrüssten Wartende, die ihnen ihr Beileid ausdrücken wollten, darunter Prinz Andrew und Prinz Edward.
Prinzessin Anne (l-r), die Princess Royal, Zara Tindall, königliche Prinzessin und Enkelin von Königin Elizabeth II., Vizeadmiral Timothy Laurence und Peter Phillips, Enkel von Königin Elizabeth II., gehen auf einen Rundgang, um den Bürgern von Balmoral in Schottland nach dem Tod von Königin Elizabeth II. für ihre Anteilnahme zu danken. Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa
Bild: Keystone/PA Wire/Owen Humphreys

"Wir haben einen Tag mit ihr bekommen", sagte Andrew der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge über die Trauerphase nach dem Tod seiner Mutter und bedankte sich bei den Trauernden in Balmoral. "Jetzt beginnen wir den Prozess, sie zu übergeben."

Anwesend waren noch drei der vier Kinder: Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward. Ihr älterer Bruder Charles ist seiner Mutter auf den Thron gefolgt und seit Freitag wegen zahlreicher Termine zurück in London. Auch die Enkelgeneration war teils in Balmoral: unter anderem die Kinder von Anne, Peter Phillips und Zara Tindall, sowie die Kinder von Andrew, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie.

Prinz William, der jetzige Thronfolger, hatte an der Seite seines Vaters ebenfalls Termine in London. Sein Bruder, Prinz Harry, war am Freitag ebenfalls nach London zurückgekehrt. Harry und seine Frau Meghan, die in Kalifornien leben, waren wegen Wohltätigkeitsanlässen in Europa, als die Königin starb. Nach unbestätigten Berichten wollten sie bis zur Beerdigung der Königin in London bleiben. (sda/dpa)