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USA

Kerry Washington über Panikattacken

US-Schauspielerin Kerry Washington ("Django Unchained") litt nach eigenen Angaben als Kind unter Panikattacken.
Bild: Keystone/Invision/AP/Jordan Strauss

"Das war nicht nur ein Gefühl. Es war ein Geräusch, ein innerer Takt", schildert die 46-Jährige in einem Ausschnitt ihrer Memoiren, der am Mittwoch (Ortszeit) auf der Plattform "Oprah Daily" veröffentlicht wurde. "Es war der Klang des Grauens, völlig unnatürlich und nicht an den Rhythmus meines Herzens angepasst. Mir war schwindelig vor Angst, ich hatte keinen Boden unter den Füssen; es war verrückt, endlos. Und traurig."

Sie habe diese Angstanfälle als Siebenjährige erlebt, wenn sie abends ihre Eltern beim Streiten gehört habe, schreibt Washington. Bald habe sich bei ihr auch eine Angst vor diesen Anfällen selbst eingestellt. "Ich hasste es, dass ich meinem eigenen Gehirn nicht trauen konnte." Die Hollywoodschauspielerin beschreibt auch, wie sie sich als Kind für die Harmonie in der Familie verantwortlich gefühlt habe. Ihre Memoiren "Thicker Than Water" (Dicker als Wasser) erscheinen Ende September in den USA. (sda/dpa)