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Heli-Streit

Art Furrer kritisiert Air Zermatt

Der auf der Riederalp wohnhafte Walliser Kult-Hotelier und Bergführer Art Furrer kritisiert die Air Zermatt angesichts der Aussagen von deren Verwaltungsratspräsident Philipp Perren. Der von seiner Wohnung aus sichtbare Waldbrand ob Bitsch VS zerreisse ihm das Herz.
Bild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Von seiner Wohnung auf der Riederalp sei es knapp ein Kilometer Luftlinie zum am Donnerstagmorgen noch lodernden Waldbrand am Riederhorn. "Blick online" berichtete zuerst über die Kritik von Furrer an Air Zermatt, die der 86-Jährige gegenüber dem "Walliser Boten" kundtat.

"Das Verhalten von Air Zermatt ist arrogant. Und zeigt den für die Fluggesellschaft und den Zermatter Charakter typischen Stolz, alles alleine zu schaffen", sagte Furrer. "Meiner Meinung nach haben sie die Situation falsch eingeschätzt", legte Furrer nach.

Zuvor hatte der Verwaltungsratspräsident von Air Zermat, Philipp Perren, den Einsatz von Super Puma-Helikoptern der Armee kritisiert. Perren fand, dass seine Fluggesellschaft die Situation auch alleine im Griff gehabt hätte.

Laut "Blick online" erlebte Furrer bereits zwei grosse Brände in der Region in seinem Leben. Zu der Zeit sei er sechs Jahre alt gewesen, sagte Furrer. Auch damals sei es dank des Einsatzes der Armee nicht zu einer Katastrophe gekommen. (sda)