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Offizieller Besuch

Nationalratspräsidentin Irène Kälin reist nach Georgien und Nordmazedonien

Eine Delegation des Nationalrats wird im Oktober nach Georgien und Nordmazedonien reisen. Im Fokus stehen die Zusammenarbeit zwischen den Staaten sowie die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Region.

Im April reiste Nationalratspräsidentin in die Ukraine. Mitte Oktober besucht sie Georgien und Nordmazedonien.
Bild: Keystone

Eine Delegation des Nationalrats stattet Georgien und Nordmazedonien Mitte Oktober einen offiziellen Besuch ab. Neben Nationalratspräsidentin Irène Kälin (Grüne) werden die beiden Vize-Präsidenten Martin Candinas (Mitte) und Eric Nussbaumer (SP) dabei sein. Dies teilten die Parlamentsdienste am Freitag mit.

In Georgien wird Kälin ihren Amtskollegen Schalwa Papuaschwili sowie den Premierminister und den Aussenminister treffen. Unter anderem werde sich Kälin darüber informieren, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf Georgien und den Südkaukasus habe, heisst es in der Mitteilung. Die Schweiz vertritt in Georgien im Rahmen eines Schutzmachtmandats die Interessen Russlands.

Von Georgien wird Kälin direkt nach Nordmazedonien weiterreisen. Dort wird sie sich zu Gesprächen mit Ministerpräsident Dimitar Kowatschewski und Staatspräsident Stewo Pendarowski treffen. Im Fokus steht unter anderem das Verfahren für einen EU-Beitritt Nordmazedoniens. Da das Land bald über eine Verfassungsänderung über den Status von Minderheiten abstimmt, wird Kälin vor dem Parlament eine Rede halten über die Bedeutung des Kompromisses und des Konsens in der Schweiz. (gb)