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Argentinien

Motive für Tat an Kirchner bleiben unklar

Zwei Wochen nach dem versuchten Attentat auf die argentinische Vizepräsidentin Cristina Kirchner ist der mutmassliche Täter wegen versuchten Mordes angeklagt worden.
Beim versuchten Anschlag auf die argentinische Vizepräsidentin Cristina Kirchner (Bildmitte) blieb die Politikerin unverletzt. Nun ist Anklage gegen den mutmasslichen Täter erhoben worden. (Archivbild)
Bild: KEYSTONE/EPA/Enrique Garcia Medina

Auch die Freundin des Mannes wurde wegen des selben Vorwurfs angeklagt, wie die zuständige Richterin am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Beide wurden in Haft genommen.

Der 35-jährige Mann hatte Anfang September in einer Menschenmenge aus geringer Entfernung mit einer Pistole auf Kirchners Kopf gezielt. Es löste sich jedoch kein Schuss. Der Mann wurde noch am Tatort von Sicherheitsbeamten überwältigt. Seine zwölf Jahre jüngere Freundin wurde drei Tage später festgenommen.

Das Motiv für die Tat ist bisher unklar. Die Auswertung der Mobiltelefone der beiden Verdächtigen ergab jedoch laut Ermittlern, dass sie das Attentat vorher geplant hatten.

Zwei Bekannte des Paares waren in den vergangenen Tagen unter dem Verdacht festgenommen worden, ebenfalls in das geplante Attentat verwickelt zu sein. Gegen sie wurde zunächst noch keine Anklage erhoben. (sda/afp)