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Wetter

Bis zu 28 Grad: Am Wochenende kommt der Sommer – wo es am wärmsten wird

Die Winterkleider gehören definitiv in den Keller: Fürs Wochenende sagen Wetterdienste sommerliche Temperaturen voraus. 

Mit dem regnerisch-trüben April-Wetter ist es bald vorbei: Am Wochenende erreicht ausgesprochen warme Luft den Alpenraum, wie die Wetterdienste melden. «Wir werden quasi direkt in den Sommer katapultiert», schreibt SRF Meteo .

Schon am Freitag dürfte es im Flachland über 20 Grad warm werden. Am Samstag könnte es sogar den ersten Sommertag der Saison geben: Die Temperaturen könnten im Flachland die 25-Grad-Marke knacken, ab der Meteorologen von einem Sommertag sprechen.

Für einen Sprung in den See ist das Wasser noch zu kalt - aber die Temperaturen an Land werden schon mal sommerlich warm. 
Bild: Bild: Ralph Ribi

Für die Deutschschweiz prognostiziert Meteo Schweiz für Samstag Höchsttemperaturen von 24 bis 28 Grad für Samstag. Am wärmsten werde es wohl in den Föhnregionen und in der Nordwestschweiz, schreibt SRF Meteo.

Damit dürfte das kommende Wochenende deutlich wärmer werden als üblich zu dieser Jahreszeit: Im Mittel der letzten 30 Jahre wurden an einem Apriltag auf der Alpennordseite laut SRF Meteo nur rund 15 Grad erreicht. Ungewöhnlich wäre auch, falls bereits der erste Sommertag registriert wird: Laut Meteo Schweiz wurde beispielsweise für Zürich Fluntern der frühste je gemessene Sommertag am 14. April registriert - und zwar 2007 . Am anderen Ende der Rangliste rangiert das Jahr 1990: Damals wurde der erste Sommertag erst am 19. Juni verzeichnet.

Saharastaub könnte Sommerstart vermiesen

Der Saharastaub könnte die Prognosen allerdings noch durcheinanderwirbeln. Es sei noch offen, wie sonnig es werde, schreibt SRF Meteo. Daher könnten die berechneten Temperaturen «vielleicht auch etwas tiefer ausfallen».

Denn im Laufe des Samstags nähert sich die nächste Ladung Saharastaub, was den Himmel trüben könnte. Warm werde es aber auf jeden Fall, und stellenweise werde es für die 25-Grad-Marke reichen, sagt Meteorologe Simon Eschle gegenüber SRF. (mjb)