Waldbrände wüten an der US-Westküste

USA ⋅ Die verheerenden Waldbrände an der US-Westküste haben Zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Allein in Oregon hätten 40'000 Anwohner ihre Häuser verlassen müssten, teilte die Gouverneurin des Bundesstaates, Kate Brown, am Freitag mit.

12. September 2020, 03:20

500'000 Menschen seien angewiesen worden, sich auf mögliche Evakuierungen vorzubereiten. Mehr als 4000 Quadratkilometer Land stehen laut Brown in Flammen. Dutzende Menschen würden in den Brandgebieten vermisst.

Es würden viele Todesopfer befürchtet, sagte Andrew Phelps von der Behörde für Katastrophenschutz. Das ganze Ausmass der Zerstörung sei noch nicht bekannt.

Laut Feuerwehr-Chef Doug Grafe kämpften Einsatzteams derzeit gegen 16 grössere Brände an. In den nächsten Tagen würden kühleres Wetter und abflauende Winde erwartet, das würde bei den Löscharbeiten helfen.

Im dem südlich an Oregon grenzenden Bundesstaat Kalifornien waren am Freitag über 14'800 Feuerwehrleute gegen 28 grössere Feuer im Einsatz. In dieser Brandsaison wurde in Kalifornien schon eine Rekordfläche von mehr als 12'500 Quadratkilometern Land zerstört. Nach Angaben der Behörde Cal Fire am Freitag forderten die Brände mindestens 19 Menschenleben, mehr als 3900 Gebäude wurden vernichtet. (sda/dpa)


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