Suche nach Opfern von Chamoson geht weiter

UNWETTER ⋅ Nach dem Unwetter in Chamoson VS ist die Suche nach den zwei Vermissten am Dienstagmorgen wieder aufgenommen worden. Von den Opfern fehlt weiterhin jede Spur. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

13. August 2019, 12:12

Die Einsatzkräfte seien dankbar für jeden Hinweis, der beim Auffinden der Vermissten helfen könnte, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Wallis. Die Suche nach der 6-jährigen französischen Touristin und dem 37-jährigen Genfer hatte am Sonntagabend begonnen und waren in der Nacht auf Dienstag unterbrochen worden.

Die Beiden wurden am Sonntagabend in einem Auto von einer Flutwelle mitgerissen, als der Fluss Losentze beim Weiler Le Châtelard nach einem heftigen Gewitter in Bergen über die Ufer trat. Seither werden sie vermisst. Die Chancen, die beiden Opfer, seien "gleich Null", sagte Rettungschef Benoît Dorsaz am Montagnachmittag.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich zwei weitere Personen in der Nähe des Flussufers, darunter die Mutter des Mädchens und deren Freundin mit Wohnsitz im Wallis. Sie entkamen der Tragödie.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unglücks abzuklären. (sda)


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