Hitze setzte im Juli erst zum Monatsende ein

WETTER ⋅ Der Monat Juli war laut MeteoSchweiz mehrheitlich geprägt von wechselhafter Witterung. Die Sommerhitze kam erst in den letzten Julitagen. In vielen Gebieten war der Monat niederschlagsarm.

30. Juli 2020, 17:07

In den ersten zwei Monatsdritteln dauerten die längsten sonnigen Perioden auf der Alpennordseite nur gerade drei Tage, wie MeteoSchweiz am Donnerstag mitteilte. So gab es vom 7. bis 9. Juli und vom 18. bis 20. Juli in der ganzen Schweiz viel Sonnenschein und gebietsweise Höchstwerte von 30 bis 32 Grad.

Auf der Alpensüdseite und im Wallis setzte die erste sonnige Periode bereits am 4. Juli ein und dauerte sechs Tage. Die zweite sonnige Periode startete im Südtessin und im Wallis am 16. respektive am 17. Juli und dauerte fünf respektive vier Tage.

Wenige Hitzetage

Der Juli brachte bis ins letzte Monatsdrittel verbreitet wenige Hitzetage mit 30 Grad oder mehr. Bern beispielsweise verzeichnete den ersten Hitzetag des Sommers am 27. Juli, Luzern am 28. Juli und am Bodensee gab es bis am 28. Juli keinen Hitzetag.

Trotz wechselhafter Witterung mit mehreren Kaltfronten und Gewitterlagen fiel in einigen Gebieten der Schweiz ausgesprochen wenig Regen. Bis am 28. Juli erhielten Teile der Alpensüdseite und des Engadins nur 20 bis 30 Prozent der normalen Julimenge.

Wenig Niederschläge

In der West- und Nordwestschweiz blieben die Werte bis am 28. Juli lokal unter 20 Prozent. Ohne weitere Niederschläge in den letzten Julitagen ist dies in Basel der niederschlagsärmste Juli seit Messbeginn 1864. (sda)


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