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Was Harry Styles an «My Policeman» bewegt

Popstar und Schauspieler Harry Styles hat an der Geschichte des Filmes "My Policeman" besonders bewegt, dass das Drama Menschen dazu auffordert, das Beste aus dem Leben zu machen. "Es geht um Liebe und Freiheit, aber vor allem auch darum, später im Leben nicht zu bereuen, Zeit vergeudetet zu haben", sagte Styles während einer Pressekonferenz beim 47. Toronto International Film Festival (TIFF). Der Film des britischen Regisseurs Michael Grandage hat am Sonntagabend (Ortszeit) in Toronto vor begeistertem Publikum Weltpremiere gefeiert.
Harry Styles, Sänger aus Großbritannien,  besucht die Premiere von "My Policeman" im Princess of Wales Theatre während des Toronto International Film Festival (TIFF): Foto: Evan Agostini/Invision7ap/dpa
Bild: Keystone/Invision7ap/Evan Agostini

Styles spielt in "My Policeman" den jungen Polizisten Tom, der im Grossbritannien der 1950er Jahre seine Homosexualität geheim halten muss. Trotz seiner Gefühle für den Museumskurator Patrick (David Dawson) heiratet er die Lehrerin Marion (Emma Corrin), deren Eifersucht zerstörerische Folgen haben wird. In den 1990er Jahren versuchen die drei (gespielt von Linus Roache, Rupert Everett und Gina McKee) reuevoll ihre Fehler vor 40 Jahren wiedergutzumachen.

"Für mich ist die Geschichte deshalb so erschütternd, weil es letztlich um vergeudete Zeit geht und vergeudete Zeit ist etwas Schreckliches. Es ist etwas, das wir nicht kontrollieren und vor allem nicht zurückbekommen können", sagte Styles. "Ich glaube, das Einzige, was am Ende zählt, ist, dass man an die Zeit mit jenen Menschen zurückdenkt, die man liebt. Ganz egal, was für ein Leben man gelebt hat." (sda/dpa)