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Film

Verrückte Welt bei "Mad Heidi"

Beim ersten Swissploitation-Film Mad Heidi ist es nicht nur auf der Leinwand verrückt zu und her gegangen - denn der Streifen kam nicht bei allen gut an. Victorinox wollte die Macher gar wegen eines Sackmessers in einem Teaser verklagen.
Bild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Dort hätten sie den geschützten Begriff Swiss Army Knife verwendet, erklärte Produzent Valentin Greuter gegenüber "CH Media". "Und es hiess, wir würden das Victorinox-Messer als Waffe missbrauchen, obwohl es gemäss Schweizer Waffengesetz gar keine ist. Dafür hat es zu dem Thema jetzt eine lustige Szene im Film."

Auch Regisseur Johannes Hartmann sagte: "Wir haben ziemlich alles gehört." Einige seien beleidigt, weil sie die Schweizer Fahne als Naziflagge missbraucht sähen, andere schrien "scheiss Multikultipropaganda". Dazu seien etwa der Fall eines Co-Autoren gekommen, der seinen Job bei der Kantonspolizei verlor, und einer Schneiderin, die aus dem Trachtenschneiderinnen-Verband geworfen wurde. "So etwas hätte ich im Jahr 2020 niemals für möglich gehalten." (sda)