US-Pianist Chick Corea gestorben

TODESFÄLLE ⋅ Der legendäre Jazz-Pianist Chick Corea ist tot. Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie am Donnerstag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde.

11. Februar 2021, 23:13

Die Erkrankung war demnach erst vor sehr kurzer Zeit diagnostiziert worden. Corea starb bereits am Dienstag.

Der 1941 in Chelsea im US-Bundesstaat Massachusetts als Armando Anthony Corea geborene Musiker galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Rockjazz und nahm dutzende Alben auf. In seiner langen Karriere gewann der Pianist und Keyboard-Spieler 23 Grammys und wurde insgesamt 67 Mal nominiert. Er gewann mehr Jazz-Grammys als jeder andere Musiker.

Corea spielte unter anderem mit dem Trompeter Miles Davis und gründete 1971 die Formation "Return To Forever". Als Komponist schrieb Corea unter anderem den Latin-Jazz-Klassiker "Spain", seinen vermutlich berühmtesten Hit. Andere bekannte Stücke, die als Jazz-Standards gelten, sind "500 Miles High" und "La Fiesta". (sda/afp)


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