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Reiselust

Dodo ist immer noch ein "Reisefüdli"

Der Schweizer Reggae-Sänger Dodo (mit bürgerlichem Namen Dominik Jud) ist immer noch ein "Reisefüdli". Der Silsersee im Engadin ist für ihn der schönste Ort der Welt. "Da denkst du, du seist tot und im Paradies wieder aufgewacht", sagte er der "SonntagsZeitung".
Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER

Ein neuer Film mit Dodo "Yopougon- Way Back Home", der nun in die Kinos kommt, ist die Geschichte der Reise zu den Wurzeln des 47-Jährigen. Dodo, der als Sohn von Schweizer Eltern in Kenia auf die Welt kam, verbrachte seine ersten Jahre an der Elfenbeinküste. Die Familie kehrte 1983 in die Schweiz zurück.

Dodo fühlt sich als Weltenbürger, wie er der Zeitung sagte. Seine Sprache des Herzens sei das Schweizerdeutsche und seine Kindheitserinnerungen dufteten nach Afrika.

In Afrika zu leben sei für ihn durchaus eine Option. Zwar sei er schon oft in Afrika gewesen, aber den Kontinent habe er erst mit seinem Containerprojekt für sich entdeckt. "Die Menschen sind von einer entwaffnenden Herzlichkeit, der Vibe ist tiefenentspannt, die Musik grandios", so Dodo.

Der vielgereiste Dodo hat noch mehrere Traumziele. "Von Afrika würde ich gern noch mehr sehen, den Kongo etwa. Dann Mexiko, von dem alle so schwärmen. Nochmals Asien, wegen der Philosophie. Oder mit dem Zug von Russland nach China. Ach ja, und natürlich Japan." (sda)